2. Freiwilligentag am 19. September 2015

 

Am 19. September ging der Thüringer Freiwilligentag in seine zweite Runde. Auch in diesem Jahr lag der Termin innerhalb der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Von Eisenach bis Gera, von Nordhausen bis Sonneberg boten Bürgerstiftungen, Ehrenamtszentralen, kommunale Ehrenamtsbeauftragte sowie die AWO als landesweit aktive Partnerin Mitmachaktionen an.


Alle vereinte das Motto: „Auf dem Sofa liegen und meckern kann jeder – viel mehr Spaß macht das gemeinsame Anpacken!“

Landeshauptstadt Erfurt

Ganz besonders viele Aktionen gab es wieder in der Landeshauptstadt Erfurt. So wurde das Geraufer gesäubert und andernorts eine Bürger-BUGA gestaltet. Der Stadtteil Herrenberg erhielt mit Malkreide jede Menge Farbe, der Kinderschutzbund brauchte Helfer für ein Weltkindertagsfest auf dem Anger. Engagement funktioniert aber auch ohne Hacke, Spaten oder Pinsel. So sind Anwohner rund um den Johannesplatz zur gemeinsamen Ideensuche für ihr Viertel aufgerufen worden. Beim Seniorenschutzbund wurde zum Erfahrungsaustausch über die „Vernetzung des Ehrenamtes“ eingeladen. (zu den Fotos)

Frank Schalles, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Erfurt im Interview beim MDR Thüringen - Das Radio (ab 5:24)

Jenaer Freiwilligentag: Rekord an guten Taten - Über 470 helfende Hände machen Jena wieder ein Stück schöner

Zum 11. Mal fand am Sonnabend in Jena ein Freiwilligentag statt. Bei wechselhaften aber größtenteils trockenem Wetter krempelten sich über 470 freiwillige Helferinnen und Helfer zwischen 3 und 76-Jahren die Ärmel hoch und haben sich an diesem Tag Zeit genommen, um sich in 41 gemeinnützigen Projekten tatkräftig zu engagieren. Die erste Bilanz des 11. Freiwilligentags ist überwältigend: Mehr Jenaer Bürger als je zuvor haben am Samstag für den guten Zweck tatkräftig in ihrer Stadt angepackt.

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Landkreis Sonneberg

Der 2. Thüringer Freiwilligentag wurde im LK Sonneberg sehr erfolgreich durchgeführt.

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Weimar

Vielfältig ging es auch in Weimar zu. Bei der Aktion „Pate für einen Tag“ konnten Interessierte mit internationalen Studierenden gemeinsam kochen. Im Stadtteil Paradies wurde Gartenhütten lasiert und aufgestellt. Mit Axt und Säge konnte man auf dem Gelände der ehemaligen Großherzoglichen Baumschule aktiv werden beim „Lichten und Lüften“. In Kindergärten warteten Räume auf einen neuen Anstrich, in Oberweimar wurde die Johanneskirche gründlich gereinigt – Möglichkeiten gab es viele.

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Nordhausen

In Nordhausen lud das Mehrgenerationenhaus dazu ein, Sachen für Flüchtlinge zu sortieren. Die Stadtverwaltung lud zum Tag der offenen Tür und bot Mitmach-Aktionen in der Bibliothek Bürgerhaus und in den Museen Flohburg und Tabakspeicher an. Auch das Seniorenwohnheim in Nordhausen nord bot Mitmach-Aktionen zur Betreuung an.

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