Ehrungen der Landkreise und kreisfreien Städte - Beispiele

Die Landkreise und kreisfreien Städte Thüringens würdigen das bürgerschaftliche Engagement ihrer Bürger durch verschiedene Ehrungsveranstaltungen. Für die Engagierten sind diese Veranstaltungen ein wichtiges Zeichen der Anerkennung, die ihnen Kraft für ihre ehrenamtliche Tätigkeit gibt.

Altenburg / Altenburger Land

Die Festveranstaltung zur Verleihung der „Goldenen Ehrennadel“ ist im Altenburger Land seit vielen Jahren eine schöne Tradition. In diesem Jahr fand sie zum nunmehr zehnten Mal statt. Am 16. Oktober waren zahlreiche ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, begleitet von Vertreten aus Vereinen, Verbänden und sozialen Einrichtungen sowie von Bürgermeistern aus den Städten und Gemeinden, der Einladung der Landrätin in den Landschaftssaal des Landratsamtes gefolgt. 25 Bürger, die seit vielen Jahren in der Feuerwehr, in Sport und Kultur, in sozialen Bereichen, im Kleingartenwesen und in der Kirche eine höchst engagierte ehrenamtliche Arbeit leisten, zeichnete Michaele Sojka mit der „Goldenen Ehrennadel“ aus. Zudem wurden fünf Bürger mit dem Thüringer Ehrenamtszertifikat geehrt.

Mehr als 700.000 Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Tausende sind es auch im Altenburger Land. Das Engagement ist so vielfältig wie das Leben. Ob im Sport, im Jugend- oder Seniorenclub, bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei freiwilligen sozialen und karitativen Diensten, in Kirchengemeinden, in Chören oder Kunstvereinen, bei Initiativen im Umwelt- oder Tierschutz - ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit von Gleichgesinnten ist für das Gemeinwohl ebenso wichtig wie unersetzlich. „Bürgerschaftliches Engagement brauchen wir heute mehr denn je. Der Landkreis wäre gar nicht in der Lage, all jene Aufgaben zu erfüllen, die Sie als Ehrenamtliche übernehmen. Menschen wie Sie sind für unseren Landkreis einfach unbezahlbar. Und ich bin sehr froh, dass es Sie, liebe Ehrenamtliche, gibt“ sagte Michaele Sojka in ihrer Festansprache. Die Zahl derer, die ehrenamtlich arbeiten, sei in den letzten Jahren auf einem konstant hohen Niveau geblieben. Und derzeit sind es auch viele Jugendliche, die bereit sind, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich zu engagieren. Besorgt zeigte sich die Landrätin mit Blick auf die demografische Entwicklung im Altenburger Land. „Wir werden immer weniger und immer älter. Und das hat auch Auswirkungen auf das Ehrenamt. Vor allem im sozialen Bereich werden wir sehr froh darüber sein, wenn sich Menschen finden, die sich auf freiwilliger Basis engagieren. Die Etablierung von Mehrgenerationenhäusern zum Beispiel wird in den nächsten Jahren ein großes Thema werden; die Pflegebedürftigkeit wird zunehmen. Schon heute ist klar: Das kann der Staat nicht komplett alleine stemmen, da ist die Unterstützung der Familie gefragt und eben auch sehr das Ehrenamt.“ (mehr...)

Eisenach

Die Geehrten vor dem Nachbarschaftshaus. Foto: Heiko Kleinschmidt

Einen weiten Bogen schlug Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Die Linke) bei der Vergabe der Ehrenamtspreise am 22. November 2014. Schon der Veranstaltungsort selbst, das neue Nachbarschaftszentrum in der Goethestraße, ist ein Beispiel für ehrenamtliches Wirken bei der Sanierung der Räume und der Betreuung von Bürgern.

An elf Eisenacher wurden die "Urkunde der Stadt zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements" und eine Erinnerungsmedaille vergeben. Ausgezeichnet wurden außerdem sechs Projekte, deren Gestalter sich ebenfalls uneigennützig für andere Menschen einsetzen. Erneut verlieh die Stadt einen Unternehmerpreis für bürgerschaftliches Engagement.

Die Oberbürgermeisterin: "Es ist ein Schatz für unsere Stadt, ohne den manches nicht funktionieren könnte." Ehrenamt mache Spaß, ist sie überzeugt. Und solch ein Amt sei nicht abhängig vom Alter. "Da werden Nischen ausgefüllt, die eigentlich auch eine Aufgabe für die Stadt wären", bemerkte Wolf.

Jede einzelne Laudatio stellte Lebensaufgaben und Projekte vor, die besonders sind. Die Arbeit im Stillen beispielsweise der Eisenacher Notfallseelsorger. Sie begleiten Polizisten, wenn Todesnachrichten überbracht werden müssen. Dann ist das Trösten der Angehörigen eine schwere, aber wichtige Aufgabe. Die zehn Notfallseelsorger werden bis zu 30 Mal im Jahr zu Einsätzen gerufen. Und sie sichern das ganze Jahr über eine Bereitschaft ab.

Um Rettungskräfte nach tragischen Einsätzen betreuen zu können, qualifizierten sich drei Notfallseelsorger weiter. Gegenwärtig sucht die Gruppe dringend neue Mitstreiter.

Bemerkenswert ist auch das ehrenamtliche Engagement des Ehepaares Ute und Hartfried Räder vor allem in der Reutervilla. Das Schmuckstück am Fuße der Wartburg ist für die beiden Geehrten wie eine zweite Heimat geworden. Seit 2012 unterstützt Ute Räder ehrenamtlich die Mitarbeiter bei der Aufsicht und bei Führungen im Museum. Doch das war ihr auf Dauer zu wenig. Sie betreut Schülergruppen sowie Praktikanten und erzählte ihnen vom vielfältigen Wirken Fritz Reuters. Als Deutschlehrerin fasziniert Ute Räder der niederdeutsche Dichter schon länger, und sie wollte mehr erfahren. Im Archiv fanden sich unzählige Briefe, die aber alle in Sütterlin und handschriftlich verfasst wurden.

Ute Räder konnte nicht alles entschlüsseln und bat ihren Mann Hartfried um Unterstützung. Er war sogleich fasziniert. Obwohl es schwierig war, die Handschriften zu entziffern, übertrug er die Briefe in unser heutiges Schriftbild. Bereits über 400 Briefe konnten Ute und Hartfried Räder bisher bearbeiten. Etwa 200 Briefe warten noch darauf, gesichtet und abgeschrieben zu werden.

Geehrt wurden auch die Jugendlichen Martin Kostelnik und Pascal Apel. Sie verbrachten viel Freizeit im Kindertreff Eisenach-Nord seit der Eröffnung im Jahr 1999. Inzwischen sind sie erwachsen, lassen aber die Verbindung nicht abreißen. Martin Kostelnik arbeitet als Rettungssanitäter im St.-Georg-Klinikum, Pascal Apel absolviert eine Berufsausbildung in einem Autohaus. Sie unterstützen den Kindertreff weiterhin bei der Feriengestaltung, sind bei Aktionen wie dem "Zirkus in der Platte" dabei und helfen bei der Kinderkulturnacht.

Die sechs ebenfalls geehrten Projekte erhielten für die weitere Arbeit Geldspenden, die von der Thüringer Ehrenamtsstiftung kommen, deren Geschäftsführerin Brigitte Manke Gast der Festveranstaltung war. 

Ausgewählt wurden die Personen, Projekte und Unternehmen aus einer Vielzahl von Vorschlägen, die nach öffentlichen Aufrufen eingegangen waren. Katja Wolf ließ nicht unerwähnt, dass es weitere Vorschläge gab. Umrahmt wurde die Veranstaltung von den Reblaus-Salonmusikerinnen.

Weitere Geehrte und ihre Aktivitäten

  • Cornelia Kamradt: oft im Kindertreff; versorgt ihn mit Milch, Joghurt; gestaltet Wunschzettelaktion mit.
  • Mario Reinhard: Urgestein der Skaterszene; verwaltet mit dem Verein Rollgemeinde den Skatepark.
  • Uta Lapp: Vorsitzende des Schwerhörigen-Vereins; sorgte für Induktionsschleife für Hörgeräte in der Friedhofshalle.
  • Sven Wiesner: trainiert zwei Kindermannschaften bei Fußballer von Eintracht Eisenach.
  • Bernd Müller-Stückrad: übernahm Aufgaben in der Bauleitung bei der Restaurierung der Georgenkirche; untersuchte aufgefundene alte Kirchengrundmauern.
  • Sabine Weber: kümmert sich um Flüchtlinge; arbeitet in den Bunten Gärten.
  • Chronikgruppe Stockhausen: Geschichtsforschung; Aufbau eines Heimatmuseums; Informationen zur Ahnenforschung.
  • Tag des Tanzens: die drei Vereine Wartburg-Ensemble, RocknRoll Club Sylvester und Tanzverein gemeinsam; Veranstaltungen in der Wandelhalle.
  • Kostümwerkstatt Sommergewinn: pflegt den aus Chemnitz übernommenen Fundus; rund 1000 Kostüme derzeit; Reparaturen werden erledigt.
  • Förderer der 6. Grundschule: Förderung lernschwacher Kinder; Gestaltung des Schulhofes; Lärmschutz im Speisesaal; energetische Sanierung des Schulgebäudes.
  • Gemischter Chor der Wartburgstadt: 50 Sänger sind dabei; bekannt über die Landesgrenzen; viele Konzerte werden gestaltet.
  • Unternehmerpreis für Steuerberater Holger Sakuth: Unterstützung für die Aktion "Warme Schuhe für kleine Füße".

Heiko Kleinschmidt / 24.11.14 / TA

Eisenberg / Saale-Holzland-Kreis

Im ursprünglichen Sinne ist ein Ehrenamt ein ehrenvolles und freiwilliges Amt, bei dem das Geld verdienen nicht im Vordergrund steht. Es wird für eine bestimmte Dauer regelmäßig, meist außerhalb der eigenen vier Wände und für Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen ausgeübt.

Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens können und würden ohne Ehrenamtliche nicht existieren. Es gibt vielfältige Möglichkeiten mit ganz unter-schiedlichen Ansätzen:

Dienste bei Natur- und Umweltschutzorganisationen, Nachbarschaftshilfe, Tierschutz, Bewährungshilfe, Telefonseelsorge, Caritas und Diakonie, Hilfsorganisationen, Hausaufgabenhilfe, Helfer in vielen Krankenhäusern, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen, in Sport-, Kultur- und anderen Vereinen.

Warum gebührt Ehrenamtlichen Anerkennung? Weil sie freiwillig Zeit opfern? Ja und nein.

Annerkennung für ihr Engagement haben sie bestimmt verdient. Aber muss der Einsatz denn ein Opfer sein? Warum nicht ein Geschenk, das beide bereichert: den Beschenkten – und den Schenkenden? Geben kann eine Wohltat sein, wenn die Gabe auf fruchtbaren Boden fällt. Ein strahlendes Dankeschön ist ein Juwel. Jeder von uns hat eine grenzenlose Schatzkammer für solche Kostbarkeiten. Eine unverhoffte Belohnung kann mehr bedeuten als eine vereinbarte Vergütung. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot allein. Anerkennung tut einfach gut. Nicht nur dem, der gewürdigt wird, sondern auch dem, der würdigt. Was von Herzen kommt und zu Herzen geht, bereichert uns.

Aus diesen Gründen haben der Landrat des Saale-Holzland-Kreises Andreas Heller und der Erste Beigeordnete Dr. Dietmar Möller im Jahr 2012 mehrere Danke-Ver-anstaltungen zur Würdigung des Ehrenamtes durchgeführt.

So z. B. am 26. Februar 2012 und am 17. Dezember 2012 (siehe Presseartikel). Dazwischen wurden mehrere Veranstaltungen genutzt, um Bürger des Landkreises mit der Ehrenamts-Card öffentlich zu würdigen. (mehr...) und weitere Infos

Erfurt

Am 5. November wurden im Rahmen der Ehrenamtsfeier 21 Ehrenbriefe der Landeshauptstadt Erfurt und 53 Thüringer Ehrenamtscards verliehen.

Der Oberbürgermeister Andreas Bausewein hatte 150 im Ehrenamt höchst engagierte Bürgerinnen und Bürger zur diesjährigen Ehrenamtsfeier am 24. November in den Festsaal des Rathauses eingeladen, die von ihren Vereinen, Verbänden, Organisationen, Kirchgemeinden etc. zur Teilnahme an der Feier der Landeshauptstadt Erfurt vorgeschlagen wurden.

Im Rahmen dieses Ehrenamtsfestaktes wurden 14 Bürgerinnen und Bürger für ihr ganz besonders hervorragendes und selbstloses ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenbrief der Landeshauptstadt geehrt.

Dank der Unterstützung zahlreicher in Erfurt und Umgebung ansässiger Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen konnte auch wieder die Thüringer Ehrenamtscard an 53 im Ehrenamt uneigennützig und unermüdlich Engagierte ausgegeben werden, die hoffentlich viel Freude an der mit geldwerten Leistungen angereicherten Card haben werden.

„… Schon zum 5. Mal rücken wir heute mit unseren Ehrenamtlichen eine große Gruppe von Menschen in den Mittelpunkt. Menschen, die für unser Zusammenleben einen ungeheuer wichtigen Beitrag leisten. Dabei stehen Sie alle, sehr geehrte Damen und Herren Ehrenamtliche, für jene, die heute nicht dabei sein können …", so die Grußworte des Oberbürgermeisters.

Bei allem Dank hat der Oberbürgermeister die Angehörigen, Ehefrauen und Ehemänner sowie Freunde aller ehrenamtlich Engagierten nicht vergessen: „All jene begleiten sie ständig, indem sie Ihnen den Rücken freihalten für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Vor diesem Hintergrund schließe ich besonders jene Personen in meinen herzlichen Dank und in meine Hochachtung mit ein."

Auch betonte der Oberbürgermeister: „Es ist wichtig, dass wir die Herzen unserer Kinder erreichen. Unsere Kinder sollen nicht dem Irrglauben nachgehen, der da behauptet, man könne allein ein problemloses Leben organisieren und führen."

Ein herzliches Dankeschön gilt den Mitwirkenden bzw. in der Vorbereitung unterstützenden Einrichtungen und Unternehmen: Der Musikschule Erfurt, der Grundschule Urbich, dem Party- & Bankettservice Feinkost Hoffmann, dem Egapark Erfurt, der EVAG Erfurt, dem Theater Erfurt, der Freiwilligenagentur Erfurt & "Orange- blaue Engel" und dem Christophoruswerk, Bereich Medien in Vieselbach, für die Herstellung des Begleitheftes zur Thüringer Ehrenamtscard sowie im Besonderen der Thüringer Ehrenamtsstiftung. (mehr...)

Gera

Das hervorragende Engagement und die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit von 45 Geraer Bürgerinnen und Bürgern wurde am Dienstag, 2. Dezember 2014, während einer Festveranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes im Rathaussaal gewürdigt. Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn und Sozialdezernentin Sandra Schöneich ehrten sie stellvertretend für die zahlreichen Menschen aus allen Lebensbereichen und Bevölkerungsschichten, die in Gera ehrenamtlich in Vereinen, Organisationen, Selbsthilfegruppen und Projekten aktiv sind.

 

 „Ohne das Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft, wäre unsere Stadt um so vieles ärmer. Deshalb ist es wichtig, jeden Tag des Jahres als Tag des Ehrenamtes zu begreifen. Und den heutigen Tag des Ehrenamtes zum Anlass zu nehmen, allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu danken. Sie leisten Wertvolles. Ihr Beitrag für unser Gemeinwesen kann nicht in Euro und Cent gemessen werden. Sie stecken Herzblut in Ihr Engagement und Sie investieren Unwiederbringliches: nämlich einen Teil Ihrer Lebenszeit“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn.

„Unsere Festwoche zum 777-jährigen Stadtjubiläum ist uns allen noch sehr gut in Erinnerung. Was wäre dieses Ereignis ohne das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger gewesen? Allein am Festumzug hatten rund 2.000 Menschen mitgewirkt. Ich möchte unsere heutige Feierstunde nutzen und dazu aufrufen, dass wir uns im Alltag immer wieder bewusst machen, was ehrenamtliche Tätigkeit für unsere Gesellschaft und die Demokratie bedeutet. Wir sollten immer wieder die Tätigkeit von Menschen ins Scheinwerferlicht rücken, die von ihrem Wirken häufig nicht viel Aufhebens machen, und den Blick auf Mitbürgerinnen und Mitbürger richten, die einfach Gutes tun für ihre Mitmenschen und für das Zusammenleben in unserer Heimat. Und wir sollten öfters einmal einen Gedanken darauf richten, wie unsere Gesellschaft ohne Ehrenamtliche im sozialen und kulturellen Bereich sowie im Vereinswesen aussähe.“

Die OB dankte nicht nur den Ehrenamtlichen, sondern auch den Sponsoren herzlich, ohne deren Engagement das Ehrenamt ebenso undenkbar wäre wie diese festliche Dankeschönveranstaltung.


Klemens Müller wurde mit dem "Goldenen Simson" geehrt. Foto: Pucher

Als höchste Ehrung im Rahmen der Festveranstaltung wurde der „Goldene Simson“ an Klemens Müller vom Geraer Volleyballclub e.V. verliehen. In der Laudatio heißt es: Klemens Müller ist seit über 55 Jahren für und im Sport aktiv. Dabei galt seine große Liebe schon immer dem Volleyball – einer Mannschaftssportart, für deren Ergebnis es, wie auch im Alltag, auf das Zusammenspiel aller Mitwirkenden ankommt.

Um das Beste zu erreichen, engagierte er sich neben der Arbeit im Verein früh in Fachausschüssen und Verbänden. So war Klemens Müller nach der Deutschen Einheit auch Gründungsmitglied des Thüringer Volleyballverbandes, dessen erstes Ehrenmitglied er bis heute ist. 2011 wagte er mit dem Geraer Volleyballclub e.V. einen Neuanfang, dem er bis zum 15. Oktober 2014 als Schatzmeister zur Seite stand.

Seine ehrenamtliche Tätigkeit hinterließ Spuren bei ungezählten sportlichen Höhepunkten. Er war Mitbegründer mehrerer hochrangiger Volleyballturniere, die sich zu Traditionsveranstaltungen entwickelt haben, wie z.B. seit 1980 „Ran ans Netz“ (jährliche Turniere), von 1984 – 1989 „Gera-Cup“ (Fünf Länderturniere/ Damen), er organisierte ab 1990 Länderspiele für den Bundesverband Volleyball, 1991 rief er „Gera – mix“ ins Leben, das lief nunmehr in der 23. Auflage. Beim Bundesverband für Volleyball war er an der Qualifikation von Nationalmannschaften für Weltmeisterschaften und Olympische Spiele beteiligt. Darüber hinaus war Klemens Müller dort in die Organisation von Länderspielen eingebunden - sogar nach Fort Wayne, Geras Partnerstadt, brachte er den Geraer Volleyball. Die Ehrung erfolgt auf Antrag des Stadtsportbundes Gera.

Mit dem „Silbernen Simson“ ehrte die Stadt Dr. Ingrid Muder.

Mit dem „Silbernen Simson“ ehrte die Stadt Dr. Ingrid Muder von der Hospizbewegung Gera e.V. Dr. Ingrid Muder ist seit der Gründung der Hospizbewegung Gera e.V. am 24. August 2004 erste Vorsitzende. Seit dieser Zeit prägte sie die Arbeit des Vereines durch Sach- und Fachkompetenz entscheidend. Ihre Art der Vereinsführung und der Mitgliederbetreuung ist beispiellos, heißt es in der Laudatio. Aufgrund ihres menschlichen und einfühlsamen Wesens hat sie maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des Hospizgedankens weit über die Grenzen Geras hinaus.

Unermüdlich und leidenschaftlich ist Dr. Muder unter anderem bei Sterbe- und Trauerbegleitung sowie bei medizinischen Beratungen für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gera und Umgebung und in Sachen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht tätig und ein Vorbild an Geradlinigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit und Neutralität in schwierigsten Situationen des Alltags. Sie ist immer ein Rat gebender Ansprechpartner.

2011 wurde Dr. Muder vom Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse zur Verbundnetzbotschafterin der Wärme berufen. Sie ist die Frontfrau der Hospizbewegung Gera e.V. Altersbedingt übergab Dr. Ingrid Muder ihr Amt im November 2014 in bewährte Hände. Der Vorschlag wurde von Peter Feickert von der Hospizbewegung Gera e.V. eingereicht.

13 Bürgerinnen und Bürger erhielten die Ehrenurkunden der Stadt Gera. Der Ehrenbrief des Geraer Sports ging an zehn Bürger. Mit der Thüringer Ehrenamtscard zeichnete die Stadt 14 verdiente Geraer aus. Das Thüringer Ehrenamtszertifikat wurde in diesem Jahr an vier Ehrenamtliche überreicht. Zudem wurden zwei Team-Urkunden der Stadt Gera an die Initiative Handicap und den Naturschutzbeirat übergeben.

Die Ausgezeichneten sind in folgenden Vereinen tätig: Kinder-, Jugend- & Freizeitzentrum „CM“, Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten, Tischlein deck Dich/Die helfende Hand e.V., TelefonSeelsorge Gera e.V., Kulturbund Gera e.V., Chorvereinigung „Cantabile“ e.V. Gera, Thüringer Arbeitsloseninitiative – soziale Arbeit e.V. Regionalvertretung Ostthüringen, Gästeführer Region Gera e.V., Kreisverband Volkssolidarität Gera e.V., Demokratischer Frauenbund Landesverband Thüringen e.V., Scheubengrobsdorfer Bürgerzentrum “Am Schulberg” e.V., Förderverein “Buch und Leser” e.V., Weisser Ring e.V., Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V., Hilfe für Behinderte e.V., TALI e.V., Verein für Briefmarkenkunde zu Gera e.V., Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V., Kreisverband Thüringen-Ost.

Jeder dritte Geraer engagiert sich ehrenamtlich in seiner Freizeit. Besonders junge Leute will die Stadt an das Ehrenamt heranführen und ihre Motivation und ihr Bewusstsein dafür fördern. Jedes Jahr im Juni beteiligten sich über 100 Kinder und Jugendliche, in diesem Jahr waren es zirka 110, am Thüringer Schülerfreiwilligentag. Sie informierten sich in diesem Jahr beim Einsatz in 33 verschiedenen sozialen, kirchlichen, umweltorientierten und anderen Institutionen sowie in Fachdiensten der Stadt Gera über soziale Arbeit und die Möglichkeit, dort ehrenamtlich zu helfen. Dazu gehörten die Senioren- und Pflegeheime, der Tierpark, die Volkssolidarität, die Arbeiterwohlfahrt, verschiedene Kindertageseinrichtungen, das SOS- Kinderdorf, die Stadt- und Regionalbibliothek, der Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz, das Technische Hilfswerk sowie das Tierheim der Stadt Gera.

Am 20. September fand erstmals in Gera der „Thüringer Freiwilligentag“ in Kooperation mit dem Kinder und Jugendzentrum „Bumerang“ der Kindervereinigung e.V. Gera statt. Ziel des Aktionstages ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Freiwillige erprobten sich im Umgang mit Kindern und Jugendlichen an vielen verschiedenen Stationen, wo es um Geschicklichkeit, Treffsicherheit und Ausdauer ging, beim gemeinsamen Basteln, beim Vorlesen im Erzählerzelt oder beim Bauen von Türmen.

Seit zirka fünf Jahren engagiert sich die Initiative „Handicap“. Dazu gehören Mitglieder aus dem Blinden- und Sehbehindertenverband Gera, dem Verein „Stehauf“ e.V., „Besondere Kinder Gera & Greiz“ e.V., „Autismus Ostthüringen“ e.V., „Hilfe für Behinderte“ e.V., dem Behindertenbeirat Bieblach-Ost, dem Stadtteilbüro Gera-Lusan, dem Gesundheits- und Reha-Sport, dem Seniorenbeirat sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Im April 2012 hat die die Initiative „Handicap“ in Zusammenarbeit mit Studenten der Berufsakademie Gera, einer Gruppe Fachschüler der Staatlichen Berufsbildenden Schule Soziales, Gesundheit und Sozialpädagogik Gera und Schülern des Bildungswerkes für Gesundheit und Soziales gGmbH Kaimberg mit der Überarbeitung des bereits bestehenden Behindertenwegweisers begonnen. Mit Hilfe des Stadtführers erhalten mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die barrierefreie Zugänglichkeit kultureller Einrichtungen, Ärztehäuser usw. im Vorfeld zu informieren. Für Menschen mit Handicap ist das ein weiterer Schritt, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Bis zu 16 Mitglieder arbeiten aktiv im Naturschutzbeirat der Stadt Gera mit und beraten die Untere Naturschutzbehörde seit über 16 Jahren. Anerkannte Verbände, wie der BUND e.V., NABU e.V., Arbeitskreis „Heimische Orchideen“ e.V., Landesjagdverband e.V. und weitere freiwillige Mitglieder, gehören dazu. Der Naturschutzbeirat ist für die Stadtverwaltung ein unschätzbarer Fundus aus fachlichem Wissen, an qualifizierten Zuarbeiten und Unterstützung bei Ortsterminen. Für die Bürgerinnen und Bürger entsteht aus der Arbeit des Beirates ein Mehrwert für eine gesunde Natur und für ein ökologisches Gedankengut, der verstärkt in den Stadtumbau, in die Stadtplanung und in die Vorbereitung von Baumaßnahmen einfließt.

Die diesjährige Festveranstaltung wurde, wie in jedem Jahr, von der Thüringer Ehrenamtsstiftung finanziell unterstützt. Aber auch Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen und andere Institutionen erhalten von dieser Institution Unterstützung. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Netzwerk der Freiwilligenagenturen, zu der auch die Ehrenamtszentrale der Stadt Gera gehört.

An der Veranstaltung nahmen als Gäste Sponsoren der Thüringer Ehrenamtscard und Unterstützer der Ehrenamtszentrale Gera teil. Dazu gehören: Kabarett „Fettnäppchen“, GLOBUS Handelshof GmbH, Stadt-Apotheke, UCI-Kinowelt, Thüringer Ehrenamtsstiftung, GWB „Elstertal“ mbH, Vertreter des Stadtsportbundes Gera, des Landessportbundes.

Gotha / Landkreis Gotha

Am 19. März 2012 wurden erneut zwölf ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger des Landkreises mit der Thüringer Ehrenamtscard ausgezeichnet. Landrat Konrad Gießmann übergab die geldwerte Anerkennung für deren unentgeltliches Engagement zugunsten des Gemeinwohls. Die Inhaber der Ehrenamtscards können landesweit verschiedene Vergünstigungen in Anspruch nehmen, etwa ermäßigte Eintrittspreise in Museen, Schwimmbädern oder Bibliotheken. Die Karte offeriert ebenso Rabatte bei Einkäufen in verschiedenen teilnehmenden Unternehmen. Ein Ehrenamtlicher aus dem Landkreis Gotha kann somit auch im Altenburger Land vergünstigt teilnehmende Einrichtungen besuchen und umgekehrt. Im Landkreis Gotha existieren derzeit 27 Akzeptanzstellen für die Ehrenamtscard.

Die Ehrenamtscard erhielten:

Ø  Reinhard Wirth aus Eschenbergen, der sich in der Seniorenbetreuung seines Ortes engagiert und bereits Heimat- wie Schützenverein mit aus der Taufe gehoben hat,
Ø  Beate-Gerlinde Schramm aus Gotha, die als Archivarin im Heimat- und Kulturverein Tüttleben wirkt und bei der Organisation und Durchführung von Festen kräftig mit anpackt,
Ø Helga Wagner aus Tüttleben, die sich insbesondere in der Seniorenarbeit des Ortes sowie im Heimat- und Kulturverein bereits Sporen verdient hat,
Ø  Gundra Schuchardt aus Tüttleben, die unter anderem als Ortschronistin die Ereignisse der Gemeinde für die Nachwelt festhält,
Ø  Edith Wiesenthal aus Tabarz, die großen Anteil an der Entstehung des Heimatmuseums Cabarz hat und dieses sonntags für Gäste offen hält,
Ø  Dr. Sigurd Scholze aus Tabarz, der seit 1994 dem Kneipp-Verein Tabarz und seit 2002 dem Kneipp-Landesverband vorsteht und aus diesen Funktionen heraus unter anderem Schülerinnen und Schüler an die gesunde Lebensweise nach Sebastian Kneipp heranführt,
Ø  Brigitte Meister aus Wandersleben, die sich als stellvertretende Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins ganz besonders um den mittelalterlichen Wohnturm kümmert und ihn für Gäste öffnet,
Ø Burkhardt Duderstadt aus Ohrdruf, der als Abteilungsleiter Gewichtheben des OSV bereits verschiedene nationale und internationale Wettbewerbe in dieser Disziplin an die Ohra geholt hat,
Ø Siegfried Kühmel aus Finsterbergen, der hingebungsvoll im Seniorenclub mitarbeitet und darüber hinaus als jahrelanger Leiter der Heimatkapelle den musikalischen Ruf des Ortes weithin gefestigt hat,
Ø Stephanie Schultze aus Gotha, die seit 1993 unter anderem ehrenamtlich im Tierschutzverein mitarbeitet und dort auch Wochenenddienste nicht scheut,
Ø  Christine Stichling aus Günthersleben-Wechmar, in deren Händen die bewährte Seniorenarbeit des DRK-Ortsverbands liegt und die nach wie vor treue Blutspenderin ist sowie
Ø Andreas Höfferl aus Gotha, der ebenfalls überzeugter Helfer des DRK ist und dort den Ortsverband Siebleben erfolgreich leitet.

Thüringer Ehrenbrief für fünf Engagierte

Fünf ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer aus dem Landkreis Gotha haben am  03.09.2012 den Thüringer Ehrenbrief erhalten. Landrat Konrad Gießmann dankte den Ausgezeichneten und überreichte die aus Urkunde und Ehrennadel bestehende Würdigung an

Ø    Reinhard Wirth aus Eschenbergen, der sich in der Seniorenbetreuung seines Ortes engagiert und bereits den dortigen Heimat- sowie den Schützenverein mit aus der Taufe gehoben hat,
Ø    Beate-Gerlinde Schramm aus Gotha, die als Archivarin im Heimat- und Kulturverein Tüttleben wirkt und bei der Organisation und Durchführung von Festen kräftig mit anpackt,
Ø  Helga Wagner aus Tüttleben, die sich insbesondere in der Seniorenarbeit des Ortes sowie im Heimat- und Kulturverein bereits Sporen verdient hat,
Ø  Inge Taubert aus Kleinfahner, die als Mitglied des Fördervereins der Diakonie-Sozialstation „St. Elisabeth“ unter anderem Fahrten, Begegnungsnachmittage oder Feste organisiert und sich um kranke oder alleinstehende Menschen ihres Ortes kümmert sowie
Ø  Bernd Kramer aus Apfelstädt, der als Pfarrer mit spannenden literarischen und historischen Projekten wie dem Menantes-Wettbewerb und denkmalpflegerischen Initiativen dafür sorgt, dass kulturelle Avantgarde auch auf dem Lande ermöglicht wird.

Mit dem Ehrenbrief werden Menschen gewürdigt, die sich nach der Neugründung Thüringens um die Gestaltung der Gesellschaft verdient gemacht haben. Die Thüringerinnen und Thüringer können ihre Anregungen zur Verleihung des Ehrenbriefes an die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte bzw. an die Landräte richten. Diese prüfen die Vorschläge und legen sie – bei positivem Votum – dem Ministerpräsidenten vor. Mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen wird eine Ehrennadel in Form eines Kreuzes mit integriertem Wappen überreicht. (mehr...)

Heilbad Heiligenstadt / Eichsfeld

Landrat Dr. Werner Henning begrüßte am 24.11. 2012 im Eichsfelder Kulturhaus in Heilbad Heiligenstadt über 300 Ehrenamtliche und Angehörige des Landkreises Eichsfeld zur 11. Dankeschön-Veranstaltung und würdigte damit das freiwillige Engagement.

Der Landrat überraschte Daniel Kaufhold aus Heilbad Heiligenstadt rnit der ersten Thüringer Ehrenamstcard des Landkreises Eichsfeld.

Damit gab Dr. Henning den Startschuss für die Vergabe der Thüringer Ehrenamtscard im Landkreis Eichsfeld.

13 Ehrenamtspreise (mundgeblasene Orchideenvase mit Gravur) erhielten Ute Greinke, Großbodungen, Heidrun Hartmann, Silkerode; Erwin Hunold, Niederorschel; Doreen Redemann-Hebestreit, Haynrode; Rainer Wehr, Schimberg; Johanna Ausmeier, Gerbershausen; Christel Kinzel, Steinbach, Manfred Zinke, Ecklingerode; Werner Grieß, Birkenfelde; Helmut Edelmann, Büttstedt; Harald Siebigteroth, Dingelstädt; Manfred Raabe, Breitenbach; Christa Hartung, Heilbad Heiligenstadt.

Berichterstattung „Thüringer Allgemeine“:

http://eichsfeld.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/detail/-/specific/Heiligenstadt-Ehrenamtspreis-fuer-viele-fleissige-Helfer-1236706968

Berichterstattung TLZ/Eichsfelder Tageblatt:

http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Heiligenstadt-Ehrenamtspreis-fuer-viele-fleissige-Helfer-1236706968

FOTOSerie Thüringer Allgemeine/TLZ:

http://eichsfeld.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/multimedia/detail/-/specific/Ehrenamtspreise-2012-des-Landrates-an-13-engagierte-Eichsfelder-229434293

Berichterstattung in „Hallo Sonntag im Eichsfeld““

http://www.die-wochenblaetter.de/heilbad-heiligenstadt/aus-der-region/bdem-ehrenamt-stellvertretend-ein-gesicht-gebenl-d99.html

Hildburghausen / Landkreis Hildburghausen

Eine stimmungsvolle Fiesta Mexicana ließ am 7. November 2014 in Schnett das Nebelgrau über dem Rennsteig vergessen. Die Ehrenamtsgala entführte ihre Gäste ins Land der Kakteen.

Mit ihren übergroßen Sombreros sind die Musiker von "Sol Azteca" kaum zu übersehen. Und sie sind schon gar nicht zu überhören. Die Trompete schmettert, die Gitarren klingen, die Geige jauchzt. Ein inbrünstig intoniertes Lied aus ihrer Heimat auf den Lippen, marschieren die Musiker durch den ganz in Rot-Weiß-Grün dekorierten Saal des Schnetter Hotels "Frankenblick", vorbei an den festlich gedeckten Tischen mit etwa 80 Ehrenamtlichen und ihren Partnern, Vertretern aus Vereinen, Politik und Wirtschaft sowie der Sponsoren.

Die Ehrenamtsgala 2014 nimmt die geladenen Gäste mit auf eine Reise ins Land der Mayas und Azteken. Eine solche - in monatelanger Kleinarbeit von den Mitarbeiterinnen in seinem Büro akribisch vorbereitete - Reise ist schöne Tradition der Galaabende, mit denen Landrat Thomas Müller besonders stark und langjährig ehrenamtlich Tätigen dankt.

"Wir arm wäre unser Land, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich für andere einsetzen, die helfen, wo Hilfe gebraucht wird und für das Gemeinwohl tätig werden", findet Müller würdigende Worte für die Ehrenamtlichen. "In vielen Orten würde es ohne die Menschen, die die Ärmel hochkrempeln, keine Gemeinschaft mehr geben." Sie zu würdigen, sei ihm eine Herzensangelegenheit. Deshalb werde die Ehrenamtskultur im Landkreis hoch gehalten.

Nach dem stimmungsvollen Auftakt von Sol Azteca beginnt der Reigen der Auszeichnungen, erstmals ergänzt um die Ehrung dreier Lebensretter. Es sind Annett Bauer, Daniela Keilholz und Angelo Schmidt. Die jungen Leute haben im Frühjahr auf der A 73 bei Eisfeld einen Mann aus seinem brennenden Auto gerettet und wurden dafür unter anderem auch von der Autobahnpolizei gewürdigt.

Aus den Händen von Volker Düssel, dem Vorsitzenden der Thüringer Ehrenamtsstiftung, Peter Gössel, Präsident des Landessportbundes, und Uwe Höhn, Präsident des Kreissportbundes, nehmen besonders engagierte Ehrenamtliche Ehrenamtszertifikate, GutsMuths-Ehrenplaketten und andere Auszeichnungen entgegen. Über die Teamauszeichnung mit dem Ehrenamtszertifikat freuen sich die Männer und Frauen des Fördervereins Kirche Eishausen. Sie haben es geschafft, die Kirche des kleinen Ortes zu erhalten und mit Leben zu füllen.

Zuvor wurde eine Schülergruppe der Regelschule "Gerhart Hauptmann" Schleusingen für ihr erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb "JES - Jugend entwickelt Südthüringer Wirtschaft" mit dem Kompetenznachweis der Ehrenamtsstiftung ausgezeichnet. Zur Ehrung eines Unternehmens wird Silvio Reimann, Chef der Milch-Land GmbH Veilsdorf, zur Bühne gerufen. Er erhält für sein Wirken vor allem im Bereich der Landwirtschaft und der Nachwuchsausbildung den Ehrenpokal des Landrates.

Die höchste Auszeichnung wird Hans-Jürgen Salier zuteil, der mit seiner Gattin am Tisch des Gastgebers platziert ist. Nicht von ungefähr erhält er die Ehrenmedaille des Landrats just in jenem Jahr, da sich der Mauerfall zum 25. Mal jährt. "Die Angst war uns abhanden gekommen, Mut beflügelte uns", zitiert Thomas Müller in seiner Laudatio den Geehrten mit Blick auf die Geschehnisse fast auf den Tag genau vor 25 Jahren. Salier gebühre Hochachtung und Wertschätzung für sein ehrenamtliches Wirken und seine Verdienste, stellt der Landrat fest.

Zum letzten Mal schmettert gegen Mitternacht die Trompete von Sol Azteca ein feuriges La Cucaracha. Die Tänzer von Las Fiestas holen sich Verstärkung aus dem Publikum. Vor der Bühne vereint man sich zur großen finalen Fiesta Mexicana.

Greiz / Landkreis Greiz

Unter dem Motto "Dankeschön Ehrenamt" fand am 5. Dezember 2014 im Weißen Saal des Unteren Schlosses in Greiz die diesjährige Auszeichnung verdienstvoller Ehrenamtlicher des Landkreises Greiz im Sport statt. Stellvertretend für die unzähligen fleißigen ehrenamtlich „guten Seelen“ in den Sportvereinen wurden 22 engagierte Sportfreunde für ihre ehrenamtlichen Verdienste zur Entwicklung des Sports im Landkreis in den Bereichen Trainer und Übungsleiter, Kampf- und Schiedsrichter sowie Sportorganisatoren ausgezeichnet.


"Das ehrenamtliche Engagement ist eine unverzichtbare Sache für den Sport und das gesamte Vereinsleben", sagte Christian Tischner, Vorstandsmitglied des Kreissportbundes Greiz zum festlichen Empfang.
Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) dankte den Ehrenamtlichen dafür, "dass ihr euch um den Kinder- und Jugendsport kümmert, den Seniorensport unterstützt, dass ihr helft, unseren Sport besser zu lernen, dass durch euch der Sport für jedermann erschwinglich bleibt und dass ihr das Leben lebenswert macht". Die gesellschaftliche Rolle, die das Ehrenamt spiele, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden.


Uwe Jahn, Vorsitzender des Kreissportbundes Greiz, sagte: "Der Sport ist die größte ehrenamtliche bürgerschaftliche Gesamtorganisation im Landkreis Greiz mit über 3500 Bürgerinnen und Bürgern, die tagtäglich die Voraussetzungen für ein flächendeckendes sportliches Treiben der gegenwärtig 16.580 Mitglieder, darunter rund 7000 Kinder und Jugendliche, schaffen." Einen enormen zeitlichen Aufwand nehmen auch die Arbeiten in den Vorständen der Vereine und Kreisfachausschüsse ein, die sich um die Bewältigung von Statistiken, Genehmigungen, Jahresabschlüssen, Finanzbuchhaltung, Fördermittelanträgen sowie deren Nachweisführung kümmern.

Der Sportchef merkte noch an, dass über tausend Gesetze, Verordnungen, Durchführungsbestimmungen der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Thüringen den Sport tangieren. Das Ehrenamt sei vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Kassen noch nie so wichtig und wertvoll gewesen wie heute.


Vom LV Einheit Greiz wurde Karin Friedrich für eine hohe Einsatzbereitschaft bei der Organisation und Durchführung von Übungsstunden im Verein geehrt, nimmt regelmäßig mit Begeisterung an Aus- und Fortbildungen teil, damit die Übungsstunden zu einem Erlebnis werden. Peggy Rohs, Schatzmeisterin vom TSG Concordia Reudnitz, hat mit Akribie und Umsicht dafür gesorgt, dass der Verein auf einem gesunden finanziellen Fundament steht.

Für die Organisation von Kinder- und Jugendfreizeiten als eine willkommene Abwechslung zum Trainings- und Wettkampfbetrieb wurde Ute Hübner vom 1. Schwimmklub Greiz von 1924 e.V. geehrt. Ebenfalls aus den Händen von Martina Schweinsburg und Uwe Jahn erhielt das Urgestein vom RSV Totation Greiz, Erhard Schmelzer, für über 40-jährige Tätigkeit im Verein die Auszeichnung.


Vom Hainberger Sportverein, Abteilung Eiskunstlauf wurde Irina Döring für ihr Engagement als Übungsleiterin im Eiskunstlaufen sowie für ihre hohe Fachkompetenz und Einsatzbereitschaft zur Ausbildung junger Menschen Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Zu den weiteren ausgezeichneten Ehrenamtlichen gehören:
Peter Enderlein von der SG Langenwolschendorf, Lutz Winkler, 1. Greizer Karate-Doljo, Sportlehrer Silvio Fritz, Regelschule Auma, vom Gestüt Elstertal Eveline Lippold, vom Gestüt Bretmühle Hanno Strauß, vom TSV Zeulenroda Manfred Wolf, von TC Blau-Weiß Greiz Dieter Golombek, Danny Grau vom Sportverein Niederböhmersdorf, Caroline Zergiebel vom Freizeitsportverein Ronneburg, Christian Rott vom SV Blau-Weiß Niederpöllwitz, Michael Zetzmann vom PSV Zeulenroda, Carsten Hönig vom Hohenölsener SV, Sabine Beier vom SV Wismut Seelingstädt, Grit Heidrich vom Ski Verein Triebes, Peter Marx vom SSV Selingstädt, Silvio Höfer vom Hohndorfer SV und Manfred Malinka vom FC Thüringen Weida.

Ilmkreis

"Ehrenamtler gehören hin und wieder ins Rampenlicht"

Arnstadt (Ilm-Kreis). Landkreis und Sparkasse würdigten zum "Tag des Ehrenamts" Menschen, die sich mit Herzblut in Vereinen engagieren.

Der Ilm-Kreis und die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau haben am Samstag Abend zur diesjährigen Festveranstaltung  

Der Ilmkreis und die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau luden 6. Dezember 2014 zur Festveranstaltung "Tag des Bürgers" im Ilm-Kreis in die Stadthalle nach Arnstadt ein. Ein abwechslungsreiches Programm aus musikalischer und tänzerischer Unterhaltung und natürlich die Ehrungen der verschiedenen Ehrenamtsträger wurden vorgenommen. Erstmalig wurde im Rahmen der Festveranstaltung der Frauenförderpreis des Ilm-Kreises, ausgelobt mit 500 EUR, vergeben.

Nervös kichern die Mädchen hinter dem dunkelroten Samtvorhang. Gleich werden sie auf die Bühne der Arnstädter Stadthalle treten und vor Hunderten Menschen tanzen. Ein solch großer Auftritt ist neu für die Rainbow Linedancers aus Großbreitenbach. Doch dass sie eingeladen wurden, um den Tag des Ehrenamts kulturell zu umrahmen, den der Ilm-Kreis und die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau seit Jahren traditionell in der Vorweihnachtszeit gemeinsam ausrichten, ist kein Zufall. Erst vor wenigen Tagen wurde Erika Bönisch, die Übungsleiterin der Tanzgruppe, für ihr Engagement ausgezeichnet

Bescheiden winkt sie ab, als Landrätin Petra Enders sie auf die Bühne holt. Es seien ihre Mädchen, die da hingehören, sagt sie. "Viele Ehrenamtler mögen es nicht, auf der Bühne zu stehen. Doch hin und wieder gehören sie ins Rampenlicht", entgegnet die Landrätin.

Genau darum geht es zum Tag des Ehrenamts: Menschen, die sich in Vereinen und Initiativen engagieren, ohne dafür Geld zu verlangen, soll mit der Einladung gedankt werden. Ohne ihr Wirken, macht die Landrätin deutlich, wäre vielerorts ein gesellschaftliches, sportliches, kulturelles Leben gar nicht möglich. Dieses ehrenamtliche Engagement müsse auch seitens der Kommunen und des Kreises gefördert werden - und gehe idealerweise mit professionellen Angeboten Hand in Hand.

Neun Ehrenamtscards verleihen die Landrätin und die Thüringer Ehrenamtsstiftung. Sie gehen an Dieter Erbe (Übungsleiter beim Schwimmverein Arnstadt 02), Vladimir Voikhonski (stellvertretender Vorsitzender im Verein Freunde der Stadt Sankt Petersburg, Gerhild Krannich (Küsterin in der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Arnstadt, Heidemarie Hendrich (Heimat- und Verkehrsverein Frankenhain, Kathrin Jackisch (Blasorchester Ilmenau, Fanfarenzug Ilmenau und Körnbachtaler Blasmusikanten), Bernd Knierenschild (Verein Freunde der Thüringer Bratwurst), Dr. Lothar Zeuner (Förderung der Palliativstation der Ilm-Kreis-Kliniken in Ilmenau sowie Martin Schneider (Gehrener Sportfischergemeinschaft) und Veronika Weber (VdK-Ortsverband Ilmenau. 

Die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und die Thüringer Allgemeine küren die Preisträger der Monate Oktober und November bei der Wahl zum Verein des Monats. Je 1000 Euro können der Speedskating-Verein Arnstadt und der Förderverein der Kirche Alkersleben für ihre Projekte einsetzen. 500 Euro gehen an den Verein der Partnerstädte Arnstadt und den TSV Langewiesen. 250 Euro erhalten die Liebensteiner Musikanten und der Karnevalsverein Narrhalla aus Arnstadt.

Da die Aktion bei den Vereinen in der Region auf eine riesige Resonanz stieß, setzen Sparkasse und Thüringer Allgemeine ihre Kooperation auch 2015 fort. "Also bewerben Sie sich", fordert Sparkassenvorstand Marco Jacob die Ehrenamtler auf. Auch das Freie Wort kürt seine Sieger der Aktion "Goldener Daumen".

Erstmals wird zum Tag des Ehrenamts der Frauenförderpreis verliehen. Er ist mit 500 Euro dotiert und geht an den Frauen- und Familienverein Arnstadt. Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Ursula Günther, würdigt zudem die Arbeit von Regina Günther und Rosemarie Uecker vom Frauen- und Familienverein Arnstadt sowie das Engagement der Frauengruppe Großbreitenbach. Der Frauenförderpreis soll 2015 erneut vergeben werden.

Britt Mandler / 08.12.14 / TA

Jena

Sechs Auszeichnungen als Wertschätzung fürs Ehrenamt in Jena

Am 10. Dezember 2014 zeichneten die Stadt Jena und der Freistaat Thüringen sechs ehrenamtlich tätige Jenenser, stellvertretend für alle engagierten Bürger, für ihren unermüdlichen Einsatz für andere aus.

"Das Wenige, das du tun kannst, ist viel - wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst", zitierte Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) den Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer bei einer Veranstaltung zu Ehren der ehrenamtlich tätigen Bürger Jenas. Um ihnen die gebührende Anerkennung zu zollen, waren rund 200 engagierte Jenenser am Mittwochabend in das Hotel Steigenberger Esplanade eingeladen. Ihr unentgeltlicher Freizeiteinsatz in den zirka 1000 Verbänden Jenas, von der Freiwilligen Feuerwehr bis zu Sportvereinen, sei ein Stück Hilfsbereitschaft und Liebe, die sie anderen schenkten, so Schröter.

Sechs ausgewählte Ehrenamtler wurden in der Dankveranstaltung symbolisch für das Engagement aller Anwesenden geehrt. Ilka Herzog und Gisela Müller erhielten beide die Ehrenurkunde der Stadt Jena für ihre langjährige Unterstützung im Arbeitskreis Judentum. 

Auch Dieter Stock bekam für seinen vielfältigen Einsatz, etwa als Lesepate oder als Mitglied des VdK-Kreisverbandes, die Ehrenurkunde, ebenso wie Manfred Wolf, der seit 17 Jahren die lokale Parkinson-Selbsthilfegruppe unterstützt. Ulrike Haubold konnte sich aufgrund ihrer Bemühungen um ältere Menschen in der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael über den Ehrenbrief des Freistaates Thüringen freuen. Sie zeige ein tiefes Bewusstsein christlicher Zwischenmenschlichkeit, unterstrich die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) in ihrem Schreiben. Marcus Wimmers langjährige Arbeit als Rettungsassistent im Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wurde mit der Katastrophenschutzmedaille gewürdigt. 

Gerade ehrenamtlich tätige Menschen blieben mit ihren Leistungen oft im Hintergrund. Durch die jährlich stattfindende Veranstaltung anlässlich des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember könnten sie auch eine öffentliche Wertschätzung erfahren, betonte Schröter. Um diese genießen zu können, sorgten das musikalische Duo "Tingel Tangel" mit Markus Twellenkamp und Anne Schuster sowie die jungen Show-Akrobaten der Artistikgruppe "Toledos" für das Unterhaltungsprogramm.

Rebecca Rech / 12.12.14 / OTZ

Kyffhäuserkreis

Der Kyffhäuserkreis hat 2014 erstmals Personen, Vereine und Initiativen für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt. Die Ehrenamtsgala fand am 23. Mai 2014 auf dem Burghof „Kyffhäuser“ statt.

Es wurden zehn Personen mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ ausgezeichnet, die sich durch ihr Engagement in einem Verein, einem Verband, einer Einrichtung, einer Initiative oder Ähnlichem besonders verdient gemacht haben.

Dieser Link führt zu Kurzporträts der Geehrten: http://www.kyffhaeuser.de/kyf/index.php/ehrenamtsgala_kyf.html

Mühlhausen / Unstrut-Hainich-Kreis

Der Unstrut-Hainich-Kreis lädt jedes Jahr zu drei Würdigungsveranstaltungen ein.

Die erste Veranstaltung ist der Ehrenamtsball, der jedes Jahr im Januar stattfindet. Als nächstes folgt die Verleihung des Ehrenpreises des Unstrut-Hainich-Kreises im April und 3mal jährlich führt die Ehrenamtsagentur des Unstrut-Hainich-Kreis eine Würdigungsveranstaltung zur Vergabe der Ehrenamtscard durch.

Bei all diesen Veranstaltungen werden Menschen geehrt, die sich in besonderer Art und Weise für das Gemeinwesen engagieren.

Sie zeichnen sich aus, indem sie etwas für andere tun. Durch ihr außergewöhnliches Engagement und das Zurückstellen persönlicher Interessen ist es den zu Ehrenden gelungen, in ihrem Wirkungskreis Großes zu leisten.

Die Eingeladenen werden in einem Festakt gewürdigt und verbringen angenehme Stunden in gemütlicher Atmosphäre.

Links zu den Pressemitteilungen 

Ehrenamtsball vom 21.01.2012

http://muehlhausen.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/13-Ehrenamtsball-des-Unstrut-Hainich-Kreises-in-Bad-Langensalza-1931799048

Ehrenpreis des Unstrut-Hainich-Kreises am 04.04.2012

http://www.dtoday.de/regionen/lokal-nachrichten_artikel,-Siebente-Verleihung-des-Ehrenpreises-des-Unstrut-Hainich-Kreises-_arid,146670.html

Ehrenamtscardverleihung vom 30.05.2012

http://muehlhausen.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/13-Ehrenamtsball-des-Unstrut-Hainich-Kreises-in-Bad-Langensalza-1931799048

Saalfeld / Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Die Ehrenamtspreise des Landkreises sind die höchste Auszeichnung, mit der die Arbeit ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer im Landkreis gewürdigt wird. In jedem Jahr werden sie nach einem anderen Motto vergeben - in diesem Jahr stand das Thema „Heimat“ im Mittelpunkt. Anlässlich der Ehrenamtsgala des Landkreises am 13. Juli auf Schloss Kochberg wurden mit Helmut Böttner, Dorothea Hamm und Walter Kanis drei Aktive ausgezeichnet, die sich besonders in den Heimatvereinen engagieren.
Insgesamt 64 Frauen und Männer waren zur Teilnahme an der Ehrenamtsgala von Landrat Hartmut Holzhey eingeladen worden. Vereine, freie Trägern und Privatpersonen hatten die verdienten Ehrenamtlichen zur Teilnahme an der Dankeschönveranstaltung vorgeschlagen. (mehr...)

(Auszug aus dem Artikel "Ehrenamtsgala 2012 im Zeichen der Heimat" im gemeinsamen Amtsblatt 13/12, 19. Jahrgang, vom 25. Juli 2012 des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, der Städte Saalfeld/Saale, Rudolstadt und Bad Blankenburg, s. Deckblatt)

Udestedt / Kreis Sömmerda

Ein Dankeschön an das Ehrenamt

(zum Presseartikel)

Danke – das war die zentrale Botschaft der Veranstaltung für das Ehrenamt, die der Landkreis am 30. November 2012 im Weimarischen Hof in Udestedt ausrichtete. Landrat Harald Henning bedankte sich damit bei denen, die das ganze Jahr über unermüdlich in ihrem Ehrenamt arbeiten. Er lud die rund 140 Anwesenden ein, seine persönlichen Gäste zu sein, sich zurückzulehnen und alle Aufmerksamkeit und Anerkennung an diesem Abend zu genießen, ganz nach dem Motto „Ehre wem Ehre gebührt“.

Pauline Spengler, Preisträgerin des Wettbewerbs „Alles außer Klassik“ eröffnete den Abend musikalisch am Flügel, bevor der Landrat in seiner Rede konstatierte, dass der Landkreis ohne seine „Alltagsengel“, die engagiert und unermüdlich ihren Freiwilligendienst tun, nicht das wäre, was er heute ist. Dass die Vereine und Verbände in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unterstützen und bereichern.

Sein Dank ging gleichermaßen an die Thüringer Ehrenamtsstiftung, mit deren Hilfe die Ehrenamtsförderung in diesem Umfang überhaupt möglich ist. Ein Dankeschön richtete er aber auch an die Gemeinde Udestedt, allen voran Bürgermeisterin Ingetraud Lauß und ihre Helfer sowie an den Kirmes- und Traditionsverein die einen großen Anteil am Gelingen der Feier trugen.

An diesem Abend reichte Landrat Harald Henning zudem 21 Thüringer Ehrenamtscards an Bürgerinnen und Bürger des Landkreises aus, die sich durch besondere Leistungen um den Landkreis verdient gemacht haben – ehrenamtlich versteht sich.

Drei weitere Auszeichnungen mit dem Thüringer Ehrenamtszertifikat gingen an Christa Klein und Heinz Liehmann von der Singgemeinschaft Kölleda sowie an Lore Heinik, langjährige Mitarbeiterin beim Weißen Ring für ihre außerordentlichen Verdienste im Ehrenamt.

Karin Schäfer, Verein für Fanfarenmusik Bachra e.V.

Wenn es um das Thema Nachwuchs geht, stehen vielen Vereinen unseres Landkreises die Sorgenfalten auf die Stirn geschrieben. Der Fanfarenzug Bachra kann, was dies betrifft, entspannt in die Zukunft schauen. Fast ein Drittel der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Einen maßgeblichen Anteil an der vorbildlichen Nachwuchsarbeit trägt Karin Schäfer. Seit über 25 Jahren kann der Verein auf seine engagierte Übungsleiterin zählen. Von der Notenlehre bis hin zur Handhabe des Instrumentes bringt sie ihren Schützlingen alles bei. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Konsequenz und Fürsorge bildet sie die Kinder und Jugendlichen aus und hilft damit, den Grundstein für künftige musikalische Erfolge zu legen. Darüber hinaus arbeitet Karin Schäfer seit vielen Jahren im erweiterten Vorstand und wirkt seit dem letzten Jahr als Vizepräsidentin aktiv im Verein.


Heiko Spitt, Verein für Fanfarenmusik Bachra e.V.

Ein musikalischer Handwerker oder ein handwerklich begabter Musiker? Heiko Spitt ist beides. Als 1. Stimme der Fanfaren gibt er musikalisch den Ton im Verein an. Er beherrscht sein Instrument technisch einwandfrei und mit viel Fingerspitzengefühl. Heiko Spitt kann aber auch richtig anpacken. Seit einigen Jahren sanieren die Mitglieder ihr Vereinsdomizil. Und Heiko Spitt ist der Herr über diese Baustelle. Als ausgebildeter Maurer organisiert er die Bauabläufe, bestellt Material und ist unermüdlich selbst im Einsatz. In den letzten Jahren hat er seine privaten Interessen oft hinten angestellt und hat lieber Wände abgerissen, das Dach gedeckt, Fußböden aufgebaut, Fassade geputzt und den Außenbereich gestaltet.

Die vielen Stunden seiner ehrenamtlichen Arbeit sind nicht zählbar und sein selbstloses Wirken für die Gemeinschaft des Vereins nicht hoch genug zu schätzen.


Erika Hannemann, Stadt Buttstädt

„Sie ist die gute Seele unserer Stadt“ – mit diesen Worten schlug der damals amtierende Buttstädter Bürgermeister Erika Hannemann für eine Auszeichnung mit der Thüringer Ehrenamtscard vor. Liest man die Auflistung all dessen, was Frau Hannemann ehrenamtlich tut, versteht man sofort, was er meinte.

Sie ist ehrenamtlich für die Vorbereitung und Durchführung des traditionellen Pferdemarktes in der Stadtverwaltung tätig, sichert seit mehr als 10 Jahren in ihrer Freizeit die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek ab, engagiert sich seit Jahren in der Blutspende, sorgt auf dem städtischen Friedhof für Sauberkeit und Ordnung und bringt sich aktiv in die Sektion „Kegeln“ des SV Empor Buttstädt ein.

Das alles unter einen Hut zu bringen, dabei in ihren vielen Ehrenämtern als zuverlässig, umsichtig und fleißig zu gelten und noch dazu immer ein freundliches Wort zu haben, verdient unseren allergrößten Respekt.


Beate Braune, ASB Kreisverband Sömmerda

Im nächsten Jahr sind es 10 Jahre, dass sich Beate Braune ehrenamtlich beim Arbeiter-Samariter Bund Sömmerda engagiert. Mittlerweile gehört sie für ihre Kollegen zum gut gehüteten Inventar. Von Ihnen erhält Beate Braune einstimmig das Prädikat „besonders wertvoll“. Denn sie ist eine, die immer zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird, eine, die gut zuhören kann und auf die Verlass ist. Dabei ist sie seit ihren ersten Einsätzen bestrebt, sich weiter zu bilden und zum Vorteil ihrer ehrenamtlichen Arbeit weiter zu entwickeln. Angefangen hat sie im Jahr 2003 als Helferin, war dann Feldköchin, später Gruppentruppführer. 2010 absolvierte sie die Sanitätshelferausbildung und ist seit diesem Jahr Zugführer und Leiterin des ASB-Katastrophenschutzteams.


Gerhard Braun, Kirchgemeinde Markvippach

Gerhard Braun wurde schon 1952 als junger Mann in den Gemeindekirchenrat gewählt und ist in diesem Gremium nun schon 60 Jahre aktiv, in den letzten Jahren als stellvertretender Vorsitzender. Er ist einer, der sich verantwortlich fühlt, mithilft, wann immer es geht. Ob bei der Sanierung der Kirche, der Vorbereitung von Veranstaltungen, Kirchenöffnung oder Besucherbetreuung. Hat er in jüngeren Jahren kräftig bei Bauarbeiten und der Grundstückspflege mit angepackt, ist er heute vor allem durch seinen großen Erfahrungsschatz unverzichtbar. Durch seine ruhige, sachliche Art hat er wesentlichen Anteil daran, dass Meinungsverschiedenheiten und Probleme in der Kirchgemeinde vorwärts bringend ausdiskutiert und gelöst werden.


Christa Hofmeister, Kirchgemeinde Markvippach

Christa Hofmeister engagiert sich trotz eigener Krankheit und frühzeitiger Invalidisierung seit 30 Jahren im Gemeindekirchenrat und in der Kirchgemeinde Markvippach. Körperliche Arbeit kann sie nicht mehr verrichten. Das hindert sie aber keinesfalls daran, ihre ehrenamtliche Arbeit engagiert und couragiert anzugehen. Sorgfältig prüft sie seit langen Jahren die Finanzen, ehemals als Kirchrechnerin, heute als Rechnungsprüferin.

Ihr mit Glaubensstärke getragenes Leiden qualifiziert sie zur Trösterin ähnlich Betroffener, die sie besucht und ihnen zur Seite steht. Auch gestaltet sie Gottesdienste und Feiern mit und findet dabei stets die richtigen Worte.


Manfred Zacher, Kirchgemeinde Markvippach

Manfred Zacher betreute über 50 Jahre ehrenamtlich den kirchlichen Friedhof in Großmölsen, dessen Verwaltung erst seit dem Jahr 2006 durch die politische Gemeinde erfolgt. Auch für den Kirchbau fühlt er sich seit jeher verantwortlich und verbringt bis heute unzählige Stunden mit Reparatur und Pflege. Gern half er beim Aufziehen der Turmuhr aus, läutet die Glocken. Ihn muss man nicht lange fragen, er packt an, wenn er ein Problem sieht und versucht als „Mann für alles“ jede Bitte bezüglich Kirche und Kirchgemeinde zu erfüllen. 1989 wurde er in den Gemeindekirchenrat gewählt, in dem er sich bis heute entscheidungsfindend engagiert.

Barbara Apel, Volkssolidarität Ortsgruppe Udestedt

Mitterweile selbst im verdienten Ruhestand, widmet sich Barbara Apel im Rahmen ihres Engagements für die Udestedter Ortsgruppe der Volkssolidarität seit 26 Jahren der Seniorenbetreuung in ihrem Heimatort. Fleißig, mit viel Engagement und immer wieder neuen Ideen organisiert sie Veranstaltungen und gesellige Nachmittage für die älteren Leute. Außerdem betreut sie regelmäßig die Besucherinnen des Seniorenklubs und kümmert sich um deren leibliches Wohl.

Doch auch die jüngeren Udestedter profitieren von Barbara Apels ehrenamtlicher Arbeit. Denn auch bei Dorffesten gilt sie als sehr aktive und zuverlässige Helferin.


Doris Müller, Volkssolidarität Ortsgruppe Udestedt

Doris Müller ist seit 1977 als aktive Helferin in der Ortsgruppe der Volkssolidarität Udestedt tätig. Ist die Vorsitzende Heidrun Bachmann verhindert, vertritt Doris Müller sie bei Besuchen betagter Senioren. Sie nimmt sich Zeit für persönliche Gespräche und hat immer ein offenes Ohr für kleine und große Probleme. Regelmäßig hilft sie außerdem im Seniorenklub, wo die Besucherinnen vor allem ihre Koch- und Backkünste zu schätzen wissen.

Auch bei Feierlichkeiten in der Gemeinde Udestedt ist sie immer eine zuverlässige und fleißige Helferin.

Martin Sonnenschein, Andreas Mrotzek FFW Kölleda

„Löschen, Retten, Bergen, Schützen“ – das ist der Auftrag von Martin Sonnenschein und Andreas Mrotzek in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kölleda. Doch das aktive Duo packt nicht nur an, wenn Gefahr im Verzug ist. Selbst noch jung an Jahren liegt ihnen neben diesem Ehrenamt die Ausbildung der Jugendfeuerwehr besonders am Herzen. Jugendwart Andreas Mrotzek und sein Stellvertreter Martin Sonnenschein wissen genau, wie man Nachwuchs gewinnt und motiviert. Neben der eigentlichen Ausbildung organisieren sie Bastelnachmittage, fahren mit den Kindern zu Zeltlagern oder besuchen mit ihnen verschiedenste Veranstaltungen. Diese Arbeit ist nicht hoch genug zu schätzen, denn niemand von uns mag sich vorstellen, was passiert, wenn der Feuerwehr einmal die Feuerwehrleute ausgehen.


Helmut Balthasar, ASB Betreuungsverein

Helmut Balthasar reicht denen die Hand, die aufgrund einer psychischen Krankheit beziehungsweise einer körperlich-geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können. Momentan profitieren neun Menschen von seiner Lebenserfahrung, seinem Wissen und seiner Fürsorge. Der ehrenamtliche Betreuer hilft überall da, wo es nötig ist. Das kann ein Gang zur Bank, die Begleitung zu einem Arztbesuch oder das Ausfüllen eines Antrages sein. Helmut Balthasar bewältigt dieses anspruchsvolle Ehrenamt mit viel Herzblut, großer Hingabe und schier unerschöpflicher Kraft. Dabei ist zu jeder Zeit das Wohlergehen des hilfebedürftigen Menschen sein Antrieb.


Barbara Jäckel, Männergesangverein Sömmerda

Barbara Jäckel ist seit über fünf Jahren eine der führenden Stimmen im gemischten Chor des Männergesangvereins Sömmerda. Ehrenamtlich unterstützt sie die Chorleiterin beim Einstudieren neuer Lieder und führt mit den Sängerinnen und Sängern wichtige Stimmausbildungsübungen in allen Stimmlagen durch. Damit trägt sie zur ständigen Verbesserung des Klangbildes im Chor bei.

Zu kleineren Chorauftritten übernimmt sie bei Ausfall der Chorleiterin auch bereitwillig das Dirigat der Gruppe.


Brigitte Christ, Weißer Ring, Außenstelle Sömmerda

Seit über einem Jahrzehnt ist der Weiße Ring in Sömmerda untrennbar verbunden mit dem Namen Brigitte Christ. Sie hat die Außenstelle mit aufgebaut und hat diese 12 Jahre als Leiterin geführt. Ihr eigentliches Augenmerk lag jedoch immer auf der intensiven fachlichen und emotionalen Betreuung der Menschen, die Opfer einer Gewalttat geworden sind. Durch ihre vielfältigen Erfahrungen, die diese Arbeit mit sich brachte, war es Brigitte Christ auch immer besonders wichtig, die Arbeit des Weißen Rings öffentlich zu machen und Präventionsarbeit zu leisten. Der Info-Stand auf der SÖM sowie Vorträge in Schulen und Altenheimen sind nur zwei Beispiele unter vielen von ihr initiierten Aktionen.


Manfred Hulitschke, Schutzbund der Senioren und Vorruheständler, KV Sömmerda

So wie jedes Schiff einen Kapitän braucht, so braucht jeder Verein einen Vorsitzenden. Jemanden, der die Geschicke lenkt, die Sachen in die Hand nimmt. Seit neun Jahren ist Manfred Hulitschke Vorsitzender des Schutzbundes der Senioren und Vorruheständler Sömmerda, Mitglied schon seit 1994.

Neben der aufwändigen Verwaltungsarbeit ist er mit Leib und Seele im Chor, in der Sprecher-  und der Spielergruppe dabei. Darüber hinaus organisiert Manfred Hulitschke die beliebten Ausflüge und Mehrtagesfahrten für die Mitglieder des Vereins. So viel Engagement spricht sich natürlich rum. Seit 2004 setzt man auch im Landesvorstand auf Manfred Hulitschkes Stimme.


Elsa Kliche
, Schutzbund der Senioren und Vorruheständler, KV Sömmerda

Diejenigen von Ihnen, die im letzten Jahr schon zu unserer Dankeschön-Veranstaltung waren, können sich bestimmt als Elsa Kliche erinnern. Da rezitierte sie nämlich in unnachahmlicher Art und Weise über die Lust, aber auch die Last, die so ein Ehrenamt mit sich bringt. Glücklicherweise überwiegt bei der quirligen Dame immer noch die Lust. Und so nimmt sie nach wie vor ihre Rolle als rechte Hand des Vereinsvorsitzenden wahr, unterstützt ihn in allen Bereichen der Vereinsarbeit. Darüber hinaus wirkt sie bei der Anleitung der Interessengruppen mit und ist sehr aktiv im Chor, der Sprechergruppe und der Wandergruppe. Außerdem vertritt Elsa Kliche den Kreisverband Sömmerda des Schutzbundes im Landesvorstand.


Angelika Damm, SV „Blau-Weiß 1921“ Weißensee

Es heißt, man sieht sich im Leben immer zweimal. Manchmal kann das unangenehm sein, in diesem Fall ist es mir eine große persönliche Freude. Vor 20 Jahren war sie meine Sportlehrerin, heute wird Angelika Damm für ihre herausragenden Verdienste als Übungsleiterin ausgezeichnet. Jeden Dienstag und Donnerstag trainiert sie über 30 Kinder und Jugendliche in Leichtathletik. Training, das bedeutet bei ihr nicht, den Nachwuchs unbedingt aufs Treppchen zu trimmen. Mit Sachverstand, ganz viel Motivation und Einfühlungsvermögen erhält sie den Mädchen und Jungen den Spaß an der Bewegung. Sie fördert ihre Schützlinge, nutzt ihre Potentiale, nimmt aber auch die mit, die nicht das Zeug haben, ein großer Sportler zu sein. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Auch als Hauptorganisatorin des Cross der deutschen Einheit und der Hallenkreismeisterschaften der Kinder in den Altersklassen 6-10 ist sie für ihren Verein unverzichtbar.


Dr. med. Rudolf Falkner, DRK Kreisverband Sömmerda

Dr. Rudolf Falkner ist ein Tüchtiger, ein Vielseitiger, ein Unermüdlicher und ein Erfolgreicher.

Die Jahre nach der aktiven Arztlaufbahn als Ruhestand zu bezeichnen, erscheint deutlich unpassend. Er ist präsent. Er ist gefragt als Berater, als Organisator, als Arzt. Seine Ehrenämter füllen ihn aus und er wiederum füllt sie mit der von ihm gewohnten Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit.

Seit 1972 war er in der Position des Vorsitzenden des Kreiskomittees des DRK. Seine Überzeugung war ihm immer wichtig. Geradlinig und unbeugsam organisierte er ehrenamtlich die Arbeit von rund 30 Grundorganisationen und vom Kreisverband. Er geht sein Ehrenamt seit über 40 Jahren mit Herzblut an und hat scheinbar nicht vor, darin nachzulassen.

Regelmäßig stellt er sich als Blutspendearzt zur Verfügung. Als Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes begleitet und gestaltet er dessen Arbeit aktiv mit, nicht nur durch sein hohes persönliches Engagement beim Bau des DRK Pflegeparkes in Sömmerda.

Er zeichnet als Kunstkenner und Kunstliebhaber für sämtliche Ausstellungen im hiesigen Krankenhaus verantwortlich, findet Künstler, sichtet Bilder, organisiert Vernissagen. Er scheint über eine unerschöpfliche Energie zum Wohl seiner Mitmenschen zu verfügen, die ihm noch lange Zeit erhalten bleiben möge.


Heidrun Lange, Heimat- und Kulturverein Bachra-Schafau e.V.

Geschichte geht verloren, wenn man versäumt, sie festzuhalten und aufzuarbeiten. Heidrun Lange ist es wichtig, die Vergangenheit ihres Wohnortes Bachra lebendig zu halten. Seit über 20 Jahren unterstützt sie die Arbeitsgemeinschaft „Junge Historiker“ durch das Zusammentragen, Ordnen und Archivieren von Dokumenten der letzten 100 Jahre. Die Ortschronik mit wertvollen Zeugnissen aus der älteren und neuen Bachraer Geschichte trägt ihre Handschrift, ebenso die Festschrift zum 850jährigen Jubiläum des Ortes und das Bachraer Koch- und Backbuch. Auch die liebevoll eingerichtete Heimatstube liegt ihr am Herzen, gern ist sie bereit, deren Türen zu öffnen, wenn Besucher kommen. Der Verein kann außerdem immer auf sie zählen wenn es um das Halten historischer Vorträge, die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen oder die Pflege und Erhaltung der Vereinsräume geht.


Ingrid Albrecht,
Heimat- und Kulturverein Bachra-Schafau e.V.

Neben fünf weiteren Bürgern war es Ingrid Albrecht, die im Jahr 2000 den Heimat- und Kulturverein Bachra-Schafau aus der Taufe hob. Und sie ist ihrem Verein bis heute treu – als eine der Aktivsten.

Ingrid Albrecht muss nicht lange gebeten werden, wenn ihre Hilfe gefragt ist. Sie ist zur Stelle, wenn Arbeitseinsätze anstehen oder Veranstaltungen vorbereitet werden müssen. „Auf sie ist Verlass“, das wissen ihre Vereinsfreunde. Ihre Zuverlässigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein machen sie seit 12 Jahren zu einer kompetenten Leiterin der Revisionskommission.

Mit besonders viel Herzblut steht sie darüber hinaus dem gemischten Chor Bachra vor.


Sieglinde Schreiber, vorgeschlagen von der Betreuungsbehörde Sömmerda

Es braucht nicht viele Worte, um das ehrenamtliche Wirken von Sieglinde Schreiber zu würdigen. Die gelernte Gärtnerin hat nicht nur ein gutes Händchen bei Pflanzen, auch benachteiligte Kinder blühen unter ihrer Fürsorge regelrecht auf. Sieglinde Schreiber kümmert sich viele Stunden in der Woche liebevoll und engagiert um behinderte Kinder. Bis vor wenigen Jahren hat sie ehrenamtlich in einer Sonderschule mit behinderten Schülern gelesen und war in der Lage einem Kind das Lesen beizubringen, was niemand sonst vermocht hat.

 

Sonneberg / Landkreis Sonneberg

Landrätin Christine Zitzmann überreichte Geschenke - etwa an Edeltraud Hausdörfer vom Jugendclub Rabenäußig und an Ina Hempfling vom SV Blechhammer.

„Ein Hoch auf das Ehrenamt“ – unter dieser Überschrift luden Landrätin Christine Zitzmann und Sparkassendirektor Mike Stieler am 22. November 2014 erneut 60 langjährig ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Ehepartnern in den Kultursaal nach Goldisthal ein, um ihren beispielhaften Einsatz für das Gemeinwohl im Namen des Landkreises und seiner Sparkasse öffentlich zu würdigen. Alle geehrten Bürgerinnen und Bürger sind bereits mindestens zehn Jahre ehrenamtlich aktiv und wurden auf diesem Weg noch nicht ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurden sie von Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Sonneberg, von Verbänden und Vereinen sowie von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

Die jährliche Ehrenamtsauszeichnung am Jahresende zählt seit 2002 zu den schönen Traditionen des Landkreises Sonneberg, die vor allem auch dank der Unterstützung durch die Thüringer Ehrenamtsstiftung umgesetzt werden kann.

In ihrer Laudatio hob Landrätin Christine Zitzmann die enorme Bedeutung des Ehrenamtes in der Region hervor und brachte die Wertschätzung des Landkreises Sonneberg zum Ausdruck: „Sie bringen sich im Rettungsdienst oder in der Feuerwehr ein und rücken bei Tag und bei Nacht aus, um anderen zu helfen. Sie sorgen dafür, dass unsere Dörfer schöner werden. Sie haben sich dem Naturschutz verschrieben. Sie legen Ihr Engagement in den Sozialbereich, in die Jugendarbeit oder in den Sport. Sie engagieren sich in den Räten unserer Städte, Gemeinden und Ortschaften, bei den Kirchen und Gerichten, in Schulprojekten, in der Kultur oder in der Heimatpflege. Kurzum: Sie sind einfach da, wenn Not am Mann ist. Sie sind die Bürgerinnen und Bürger,  die sich mit ihrer Zeit, ihrer Kraft und mit ihren Ideen einbringen – und Ihnen allein ist der heutige Ehrenempfang gewidmet! Der Landkreis Sonneberg wäre ohne sein starkes Ehrenamt eine weißer Fleck – fernab jeder Nächstenliebe und fernab jedes Verantwortungsbewusstseins. Gott sei Dank ist dies alles nicht der Fall, und der Grund dafür sind ganz allein Sie! Sie sind das Ehrenamt und damit das Rückgrat des Landkreises Sonneberg, vor dem ich mich tief verneige! Deshalb sage ich Ihnen im Namen des Kreistages Sonneberg, im Namen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und natürlich im Namen Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich ´Danke`! Meine und unsere Hochachtung ist Ihnen sicher!“

Gemeinsam mit Sparkassendirektor Mike Stieler und weiteren Ehrengästen – unter ihnen der Landtagsabgeordnete Henry Worm sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern – dankte die Landrätin den Ehrenamtlern von Herzen. Wie immer [removed] die Ehrenamtsveranstaltung zudem nicht nur mit der Geste des Dankes verbunden, sondern auch mit einem gutem Essen und angenehmer Unterhaltung durch das Lehrerquartett der Musikschule des Landkreises Sonneberg unter Leitung von Volker Sesselmann.

Abschließend wünschte die Landrätin den geladenen Gästen weiterhin viel Freude und Elan am Ehrenamt: „Bleiben Sie dem Landkreis Sonneberg und Ihren Mitmenschen auch zukünftig als wichtige Stützen erhalten!“

 

Die Geehrten im Überblick

Geehrte aus der Gemeinde Föritz: Reiner Bauersachs (Mupperg), Karin Lottes (Heubisch), Gudrun Mack, Walter Schulz (Heubisch)

Geehrte aus der Gemeinde Frankenblick: Edeltraud Hausdörfer (Rabenäußig), Thomas Herda (Rauenstein), Gustav Kuhnig (Mengersgereuth-Hämmern), Kerstin Lenkardt (Effelder), Werner Seeler (Mengersgereuth-Hämmern), Holger Traut (Mengersgereuth-Hämmern), Bernd Wendel (Effelder)

Geehrter aus der Gemeinde Goldisthal: Michael Finn

Geehrte aus der Gemeinde Judenbach: Jochen Heublein (Heinersdorf), Rüdiger Koch

Geehrte aus der Stadt Lauscha: Elfriede Edelmann, Stephan Kristen, Ursula Müller, Edith Müller-Deck, Christel Sauer, Uwe Weigelt

Geehrte aus der Stadt Neuhaus am Rennweg: Gertraud Deneberger (Siegmundsburg), Karl-Heinz Füssel, Hanni Jäger (Steinheid), Michael Korn, Jens Krauße, Roland Müller, Joachim Pröschold, Jochen Sauerteig, Ute Schnetter (Steinheid), Monika Weber

Geehrte aus der Stadt Schalkau: Andreas Bauersachs, Mike Bräutigam (Katzberg)

Geehrte aus der Stadt Sonneberg: Waltraud Birke, Burkhard Dießner, Birgitt Eschrich (Haselbach), Gerd Hammerschmidt, Barbara Harter, Ina Hempfling (Blechhammer), Fred Hofmann (Haselbach), Christine Hufnagel, Bernd Knortz, Rene Kölbel, Joachim Machalett, Werner Matthes, Andy Queda (Unterlind), Sascha Reichenbacher, Günter Schäfer, Horst Schelhorn, Günter Schmidt (Spechtsbrunn), Kurt Siebert, Georg Stenzel, Friedericke Sturm, Ina Thees, Fred Ulbricht

Geehrte aus der Stadt Steinach: Rudi Fritsche, Uwe Hanf, Rudi Koch, Renee Leipold, Elfriede Schubert, Hildegard Zarpentin

 

Sieger des Fotowettbewerbs „Ehrenamt“:

Nicht zuletzt wurden zum bereits vierten Mal die Sieger des Fotowettbewerbs „Ehrenamt“ gekürt, bei dem das Votum der Gäste des diesjährigen Tags der offenen Tür des Landratsamtes ausschlaggebend war. Den dritten Platz belegte mit 57 Punkten das Bild „Wenn Kinderaugen leuchten“ vom Verein „Eisenbahnfreunde Sonneberg“ e.V. Auf Platz zwei kam das Bild „Picknick am Marienfelsen“ vom Deutschen Alpenverein, Sektion Sonneberg mit 70 Punkten. Sieger des Fotowettbewerbes 2014 wurde mit 72 Punkten das Bild „Viele Helfer“ von der Sonneberger Tafel. Die Platzierten des Fotowettbewerbs erhielten daher ebenso eine kleine Zuwendung als Unterstützung für die ehrenamtliche Arbeit im Verein.

Suhl

Ein Dankeschön für ihre Zeit, Mühe und Hingabe

Einmal im Jahr bedankt sich die Stadt mit einer Veranstaltung bei allen, die sich ehrenamtlich engagieren. Auch 2014 wurden wieder viele Auszeichnungen vergeben.

In Deutschland gibt es rund 23 Millionen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Im Durchschnitt sind sie seit zehn Jahren dabei und erbringen mit ihrer Tätigkeit eine Wertschöpfung von rund 35 Milliarden Euro. Soweit die nackten Zahlen, die Sozialamtsleiter Jan Turczynski zur Ehrenamtsveranstaltung am 8. Dezember 2014 in Suhl vorstellte. "Aber das Hauptamt darf sich nicht nur auf das Ehrenamt verlassen", erklärte er und bekam dafür viel Applaus. Denn im Saal des Hotel Thüringen saßen all jene, die zu den 23 Millionen gehören und sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen.

In Suhl sieht Jan Turczynski eine starke Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im sozialen Bereich. "Das eine geht nicht ohne das andere", sagte er. Für die vielen Stunden, die die Suhler selbstlos leisten, bedankte sich die Stadt mit der Ehrenamtsveranstaltung. Oberbürgermeister Jens Triebel blickte auf das "arbeitsreiche, engagierte und selbstlose Jahr in der ehrenamtlichen Arbeit" zurück und sprach seinen Dank auch all jenen aus, die nicht ausgezeichnet wurden.

Wie vielschichtig das Ehrenamt ist, zeigten die Auszeichnungen mit Ehrenamtspass, Ehrenamtscard, Würdigung und Ehrenbrief, die an Männer und Frauen aus unterschiedlichen Bereichen gingen - für die Arbeit in Verbänden, Selbsthilfegruppen, Fördervereinen, Beiräten oder Ortsteilräten. Weil diese Gruppen aktiver werden, Feste und Feiern organisieren, die Ehrenamtlichen das Vereinsleben gestalten, Kurse begleiten, Zeit für die Vorstandsarbeit - ob als Vorsitzender oder Finanzer - aufbringen, all das waren Gründe für die Auszeichnung. Und immer wieder fiel das Lob, dass die Ehrenamtler selbstlos sind, mit Hingabe arbeiten und jederzeit Ansprechpartner sind.

Die höchste Auszeichnung der Stadt - den Ehrenamtspass - erhielten Brigitte Kühn von der Selbsthilfegruppe Osteoporose und Arthrose sowie Angelika Burkhardt für ihr Engagement im Blinden- und Sehbehindertenverband und im Behindertenbeirat. Dreimal wurde zudem die Ehrenamtscard vergeben, elf Würdigungen wurden ausgesprochen.

Eine besondere Auszeichnung konnte Oberbürgermeister Jens Triebel im Namen der ehemaligen Ministerpräsidentin übergeben: Den Ehrenbrief des Freistaats für Bärbel Strauch. Für ihr Engagement bei der Volkssolidarität, seit 2001 als ehrenamtliche Vorsitzende und für die Begleitung und Umsetzung zahlreicher Vorhaben und Neuerungen, wurde ihr ein Dankeschön ausgesprochen.

Die Auszeichnungen

Ehrenbrief: Bärbel Strauch

Ehrenamtspass: Brigitte Kühn, Angelika Burkhardt

Ehrenamtscard: Waltraud Mauß, Irmgard Schnabelrauch, Helga Fischer

Würdigung: Sven Fleischmann, Margit Berlin, Brunhilde Kraneis, Klaus Brohm, Rainer Recknagel, Ursula Porfert, Sigrid Schulz, Christa Schimoneck, Gunter Wagner, Peter Pietsch, Karin Rüttinger

 

Quelle: Freies Wort, 10.12.2014, Autorin: Linda Hellmann

Bad Salzungen / Wartburgkreis

Landrat dankt dem Ehrenamt

 „Es gibt viele Dinge, die man nicht mit Geld bezahlt, wohl aber mit einem "Danke"!“ Mit diesem Zitat eröffnete Landrat Reinhard Krebs am 13. Oktober seine Rede zur Ehrenamtsgala des Wartburgkreises. 35 hochengagierte Bürgerinnen und Bürger  wurden im Rahmen der Festveranstaltung für ihr vielfältiges Engagement ausgezeichnet.

Sie haben sich hervorgetan in ihrem Engagement für Kinder, sind die guten Seelen einer Gemeinde, schreiben aufwendige Ortschroniken, leisten unentbehrliche Arbeit bei der Feuerwehr, pflegen kulturelles Erbe und organisieren Kulturveranstaltungen.

Sie halten die Brauchtumspflege lebendig, betreuen Senioren oder Menschen mit Behinderungen bzw. Erkrankungen oder sorgen dafür, dass Kinder- und Jugendliche in den örtlichen Sportvereinen eine Vereinsheimat bekommen. Unter den Geehrten waren auch elf Menschen, die sich insbesondere in der Flüchtlingshilfe hervorgetan haben, darunter auch die 15-jährige Lea Hayn, die unter anderem 30 syrische Kinder in der deutschen Sprache unterrichtet. „Die Flüchtlingskrise im vergangenen Jahr wäre nicht zu bewältigen gewesen, ohne die vielen Helfer, die zum Teil rund um die Uhr im Einsatz waren und es bis heute noch sind“, würdigte der Landrat das unermüdliche Engagement der Helfer im Bereich Asyl.
Kulturell begleitet wurde die Gala von Jannike Schubert vom Landestheater Eisenach, die begleitet von der Pianistin Barbara Wild Lieder aus ihrer aktuellen umjubelten Inszenierung „Lale oder die Geschichte von Lilli Marlen“ sang – sowie von Florian Adler und Annika Bach von der Musikschule Wartburgkreis, die gemeinsam mit ihren Lehrerinnen bzw. im Duett traditionelle irische Weisen auf Flöte und Geige spielten. Alle Geehrten erhielten die Ehrenamtsmedaille des Wartburgkreises, die Ehrenamtscard der Thüringer Ehrenamtsstiftung, die zahlreiche Vergünstigungen gewährt sowie den aktuell erschienen Wandkalender des Wartburgkreises. Der Landrat dankte insbesondere auch der Ehrenamtsstiftung, ohne deren Unterstützung die Gala nicht stattfinden könnte. Er ermunterte die Anwesenden auch dazu, im kommenden Jahr viele andere vorzuschlagen, die vielleicht im Moment noch im Verborgenen wirken, denen aber ein solcher Dank ebenfalls für ihre Mühen gebühre. Anschließend waren alle Teilnehmer der Veranstaltung zu einem festlichen Büffet eingeladen. Vorschläge können jederzeit gerichtet werden an das Büro Landrat Wartburgkreis, Marlen Fischer unter 03695-615105 oder per mail an pressestelle(at)wartburgkreis.de.

Ausgezeichnete Personen:

Weimar

Ein Klick vom Bild zum Presseartikel

Am 18. Januar 2012 hat die Stadt Weimar zehn Ehrenamtscards an ehrenamtlich engagierte Bürger der Stadt Weimar vergeben.

Es wurden insgesamt 20 Anträge eingereicht, von denen zehn für die Vergabe der Ehrenamtscard vom Vergabegremium ausgewählt wurden. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Ehrenamtlichen engagieren sich überwiegend im sozialen Bereich. Diese sind Beate Paulin (Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung), Detlev Schilling, Jörg Henke und Hannelore Kober (alle drei Deutscher Schwerhörigenbund, Ortsverein Weimar), Barbara Müller (Quartiermanagement Weimar-West), Ilse Mäurer (Seniorenpflegeheim Sophienhaus der Diakonie), Berit Reinsch (Caritasverband für das Bistum Erfurt), Jörg Fuhrmann (Kinderland Bummi), Waltraut Zietlow (Thüringer Arbeitslosenverband) und Hartmut Boettcher (Leiter des Kirchenchores der Herz-Jesu-Gemeinde)