Aktive Bürgerschaft legt "Länderspiegel Bürgerstiftungen-Fakten und Trends 2010" vor

30.09.2010 15:08

Thüringer Bürgerstiftungen liegen vorn

Unter den ostdeutschen Bundesländern liegt Thüringen mit einer Bürgerstiftungsdichte von 2,6 Bürgerstiftungen auf eine Million Einwohner vorn. Im bundesweiten Vergleich reiht sich Thüringen damit auf dem sechsten Platz ein - hinter Hessen, aber noch vor Rheinland-Pfalz und Bayern. Zu diesen Ergebnissen kommt der „Länderspiegel Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2010“, den die Aktive Bürgerschaft im fünften Jahr in Folge zum bundesweiten „Tag der Bürgerstiftungen“ am 1. Oktober vorlegt.

Die Anzahl der Bürgerstiftungen in Ostdeutschland hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. In Thüringen gibt es aktuell sechs von bundesweit insgesamt 292 Bürgerstiftungen, die sich für Jugend, Bildung, Kultur, Umwelt oder andere gemeinnützige Anliegen in ihrer Stadt, Gemeinde oder Region einsetzen. Innerhalb Thüringens gruppieren sich die Bürgerstiftungen in etwa entlang der Thüringer Städtekette. Von der Bürgerstiftung Unstrut-Hainich mit Sitz in Mühlhausen im Thüringer Westen reicht die gedachte Linie der Bürgerstiftungen bis zur Bürgerstiftung Altenburger Land ganz im Osten des Landes.

Höhere Spendeneinnahmen und Projektförderung in Ostdeutschland: Bei den Spendeneinnahmen und den Ausgaben für Projektförderung liegen die ostdeutschen Bürgerstiftungen klar vor den westdeutschen. Im Durchschnitt nahm eine ostdeutsche Bürgerstiftung im Jahr 2009 rund 42.000 Euro an Spenden ein, eine westdeutsche lediglich 26.000 Euro. Auch die Fördersummen für gemeinnützige Zwecke liegen im Osten höher: 56.000 Euro schütteten hier die Bürgerstiftungen durchschnittlich aus, während es in Westdeutschland nur 31.000 Euro waren.

Mehr zu Bürgerstiftungen in Ostdeutschland und Thüringen erfahren Sie im „Länderspiegel Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2010“, Seite 23 und 30. Download und Grafiken: www.aktive-buergerschaft.de/laenderspiegel.