Thüringer Ehrenamtsstiftung legt Sonderfonds für Vereine in Not auf

Nicht wenige Vereine und gemeinnützige Organisationen in Thüringen sind durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Situation geraten. Hier möchte die Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützend eing

  • Auf Beschluss des Thüringer Landtags können wir ab sofort insgesamt 500.000 € an Vereine und gemeinnützige Organisationen des Freistaats vergeben.
  • Zur Umsetzung dieses Vorhabens setzen wir diese Gelder in einen Sonderfonds für Vereine in Not um. Das Hilfsprogramm zielt auf die Beseitigung einer Existenzbedrohung in Folge finanzieller Engpässe ab.
  • Die finanzielle Unterstützung beträgt maximal 4.000 € bei einer Möglichkeit der mehrfachen Antragstellung.
  • Der Sonderfonds für Vereine in Not kann rückwirkend ab dem 28. März 2020 in Anspruch genommen werden und ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.
  • Die Thüringer Ehrenamtsstiftung übernimmt beispielsweise anteilige Kosten für Miete, Nebenkosten sowie Internet- und Telefongebühren, Kosten für Verbrauchsmaterial, Versicherungen und Beiträge in Dachorganisationen sowie für abgesagte Veranstaltungen und Projekte, für Instandhaltungen und für die Öffentlichkeitsarbeit.

Vereine, die bereits vom Fonds wissen, sind dazu eingeladen, auch andere Organisationen vor Ort zur Antragstellung zu ermutigen.

      

Öffnet externen Link in neuem FensterDas Antragsformular, Kontaktdaten und weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

Dritte Zwischenbilanz des Sonderfonds für Vereine in Not (05.11.2020)

Nach dreimonatiger Laufzeit haben 23 Thüringer Landkreise und kreisfreie Städte insgesamt 264 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 600.000 € für den Sonderfonds gestellt.Davon konnte die Thüringer Ehrenamtsstiftung bislang 171 Anträge bearbeiten. Knapp 411.000 € sind seitdem bewilligt worden.



Die meisten Anträge wurden aus dem Bereich Sport gestellt, dicht gefolgt von Kultur- und Heimatvereinen. Zieht man den Bereich Musik dazu, haben die Kulturvereine bei der Antragstellung sogar die Nase vorn (Sport: 85 Anträge, Kultur und Heimat: 76 Anträge, Musik: 25 Anträge).

Auch aus den Bereichen Brand- und Katastrophenschutz, Natur und Umwelt, Kinder, Jugend und Bildung, Soziales und Gesundheit, Frauenarbeit sowie Religion und Kirche sind Anträge für den Fonds bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung eingegangen.

 

Zweite Zwischenbilanz des Sonderfonds für Vereine in Not (12.10.2020)

Mit insgesamt 500.000 € Gesamtumfang und maximal 4.000 € pro Verein möchte die Stiftung eine Existenzbedrohung vieler Vereine abwenden, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in finanzielle Engpässe geraten sind.

Nach zweimonatiger Laufzeit haben 21 Thüringer Landkreise und kreisfreie Städte insgesamt 180 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 400.000 € für den Sonderfonds gestellt.


 
Davon konnte die Thüringer Ehrenamtsstiftung bislang 144 Anträge bearbeiten. Knapp 230.000 € sind seitdem bewilligt worden. Demnach hat ein Verein im Durchschnitt 1.600 € Soforthilfe beantragt.
 
Die meisten Anträge wurden aus dem Bereich Sport gestellt, dicht gefolgt von Kultur- und Heimatvereinen. Zieht man den Bereich Musik dazu, haben die Kulturvereine bei der Antragstellung sogar die Nase vorn (Sport: 60 Anträge, Kultur und Heimat: 48 Anträge, Musik: 16 Anträge).


 
Auch aus den Bereichen Brand- und Katastrophenschutz, Natur und Umwelt, Kinder, Jugend und Bildung, Soziales und Gesundheit, Frauenarbeit sowie Religion und Kirche sind Anträge für den Fonds bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung eingegangen.
 
Diese Vielfalt an Bereichen zeigt einmal mehr die Bedeutung der Thüringer Vereine und gemeinnützigen Organisationen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

 

Erste Zwischenbilanz zum Sonderfonds für Vereine in Not

Einen Monat nach Start des „Sonderfonds für Vereine in Not“ hat die Thüringer Ehrenamtsstiftung bereits 92 Anträge bearbeiten können. Über 220.000 € Soforthilfe wurden bislang beantragt.

Zur Unterstützung insolvenzbedrohter Vereine und gemeinnütziger Organisationen konnte die Thüringer Ehrenamtsstiftung am 3. August 2020 auf einen vorangegangenen Beschluss des Thüringer Landtags den „Sonderfonds für Vereine in Not“ starten.Mit insgesamt 500.000 € Gesamtumfang und maximal 4.000 € pro Verein möchte die Stiftung eine Existenzbedrohung vieler Vereine des Freistaats abwenden, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in finanzielle Engpässe geraten sind.

So übernimmt die Stiftung anteilige Kosten für Miete, Nebenkosten sowie für Internet- und Telefongebühren, für Verbrauchsmaterial, Versicherungen und Beiträge in Dachorganisationen. Außerdem erstattet die Ehrenamtsstiftung Kosten für abgesagte Veranstaltungen und Projekte, für Instandhaltungen und für die Öffentlichkeitsarbeit.

„Dass unser ‚Sonderfonds für Vereine in Not‘ guten Anklang bei den Thüringer Vereinen gefunden hat, zeigt die Anzahl von 92 Anträgen, die wir allein im ersten Monat bearbeiten konnten. Damit sind bereits über 220.000 € aus dem Fonds beantragt“, freut sich Frank Krätzschmar, Vorstandsvorsitzender der Thüringer Ehrenamtsstiftung.

„Durch die momentan hohe Nachfrage bitten wir allerdings um etwas Geduld mit der Bearbeitung der Anträge.“

Während bislang aus 19 Landkreisen und kreisfreien Städten Anträge gestellt wurden, kamen die meisten Formulare aus der südwestlichen Region Thüringens. Die Antragstellenden waren am häufigsten im sportlichen oder kulturellen Bereich organisiert.