Marie Salzmann ist Thüringerin des Jahres 2019

Ehre, wem Ehre gebührt. Getreu diesem Motto standen am Samstag im Landesfunkhaus von MDR THÜRINGEN Frauen und Männer im Mittelpunkt, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Aus der Mitte der diesjährigenThüringerinnen und Thüringer des Monats wurde per Ted und Online-Voting der Thüringer des Jahres 2019 gewählt.

Marie Salzmann hat es geschafft. Sie ist Thüringerin des Jahres 2019.
Bedürftigen Menschen zu helfen ist das Anliegen von Marie Salzmann. "Meine Heimat ist das Eichsfeld, aber auch Äthiopien ist mein Zuhause." sagt die 20-Jährige aus Kirchworbis über sich. "Dort habe ich so zu sagen eine zweite Familie, einen Freundeskreis, bei dem ich mich geborgen und aufgehoben fühle."
In einem Krankenhaus für Arme am Rand der Hauptstadt hat sie gearbeitet und große Not kennengelernt: die einfachen Hütten, in denen die Menschen leben und die nur ungenügenden hygienischen Bedingungen vor Ort. Dagegen wollte Marie etwas tun und setzte in der Heimat alles in Bewegung, um Spendengelder zu sammeln - mit Erfolg. Rund 35.000 Euro kamen zusammen, mit denen unter anderem eine Geburtsstation in diesem Krankenhaus eingerichtet wurde.
Für ihr Engagement wurde Marie Salzmann von den Zuschauern, Hörern und Online-Nutzern von MDR THÜRINGEN zur Thüringerin des Jahres 2019 gewählt. Mit rund 17 Prozent der insgesamt 6440 abgegebenen Stimmen konnte die Thüringerin des Monats Juli bei unserer Abstimmung die meisten für sich gewinnen. Neben dem Titel konnte sich Marie auch über ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro von der Thüringer Ehrenamtsstiftung freuen. "Das Geld wird in Äthiopien eine sinnvolle Verwendung finden.", so die Gewinnerin.

Mit rund 15 Prozent der Stimmen landete die Unternehmerin Conny Creutzburg auf dem zweiten Platz. Sie begleitet seit mehreren Jahren ehrenamtlich Kinder und Jugendliche bei Trauerfällen in der Familie, spendet Trost und gibt Kraft. Dazu hat sie gemeinsam mit ihrem Mann in Gotha das Trauerzentrum "Serafim" aufgebaut. Neben dem zweiten Platz gibt es für die Familienbegleiterin einen Scheck über 1.500 Euro.

Auf Platz drei folgen gleich zwei engagierte Thüringer: die Ju-Jutsu-Trainer Peter Dittmann und Heiko Kupke konnten rund 13 Prozent der Stimmen für sich verzeichnen. An Sömmerdaer Schulen engagieren sie sich für die Gewaltprävention, vermitteln den Mädchen und Jungen wichtige Tipps und Fertigkeiten für das Verhalten in gefährlichen Situationen. Dafür ließen sich die hauptberuflich leitenden Mitarbeiter der Sparkasse Mittelthüringen extra als lizensierte Kursleiter ausbilden. Damit ihre Kurse für Kinder und Eltern weiterhin kostenlos bleiben können, dürfen sich die Drittplatzierten über eine Geldzuwendung von 1.000 Euro freuen.

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